Schwertberger Schüler
MINTality-Unternehmensjahr bei Firma Engel absolviert
- Schüler der Mittelschule Schwertberg erhielten Einblicke in die Firma Engel und erarbeiteten ein Projekt.
- Foto: ENGEL
- hochgeladen von Michael Köck
16 Schülerinnen und Schüler präsentierten nun im Audimax des Schwertberger Maschinenbauers ihr Praxisprojekt. Dieses hatten sie im Rahmen des "Unternehmensschuljahres" der MINTality Stiftung erarbeitet.
SCHWERTBERG. Im Juni war es so weit: Stolz konnten die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, begleitet von ihren Eltern, in einem feierlichen Rahmen ihr Projekt präsentieren. Neben Ansprachen von Andrea Waglhuber, Head of Human Ressources bei Engel, und Werner Wurm, Leitung globale Lehrlingsausbildung, sowie Direktor Jakob Klein erwartete die Gäste auch eine kurze Betriebsführung.
Projekt präsentiert
Für ihre Käferroboter haben die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrlingsbuddys eine Käferbahn mit dem Titel "Mein Weg von der Schule zur Firma Engel" konzipiert und produziert. Mit Lasercuttern wurde die Landschaft millimetergenau angefertigt und dann coloriert. Im nächsten Jahr wird das Projekt in den zweiten Durchgang gehen, 16 Kinder sind wieder angemeldet. Ausgetauscht wurden mit der Marktgemeinde erste Ideen für ein neues, nachhaltiges Abschlussprojekt.
Hintergründe zum Unternehmensjahr
Wie sieht Technik in der Praxis aus? Welche Berufe stecken hinter modernen Produktionsprozessen? Und wie entstehen aus ersten Ideen konkrete Projekte? Genau diesen Fragen widmet sich die Zusammenarbeit zwischen Maschinenbauer Engel und der Mittelschule Schwertberg im Rahmen des "Unternehmensschuljahrs" der MINTality Stiftung. Ziel ist es, den Praxisbezug zu stärken, frühe Berufsorientierung zu ermöglichen und Schulen mit Unternehmen zu vernetzen. Ein besonderes Highlight waren die Führungen in den Engel-Werken St. Valentin und Schwertberg.
Einblicke in die Praxis
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das Format richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Schulstufe und verbindet Schulbesuch, Unternehmensbesuch, Praxisprojekt und Präsentation der Ergebnisse. "Für uns ist das Projekt weit mehr als ein Beitrag zur Berufsorientierung. Es schafft die Möglichkeit, schon früh Interesse für technische Zusammenhänge zu wecken und junge Menschen mit unserer Arbeitswelt in Kontakt zu bringen. Gleichzeitig stärken wir damit die Verbindung zu Schulen in unserer Region und fördern den Austausch zwischen Bildung und Industrie", sagt Andrea Waglhuber, Leiterin der Abteilung Human Ressources Development bei Engel.
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