15.10.2014, 15:52 Uhr

Die Polizei warnt nach Einbruchsserie in Mauthausen und Dieben in Ried!

Im Jahr 2006 wurde bei Josef Einsiedler aus Ried eingebrochen. Diesmal scheiterten Diebe an den Fenstern, zerstörten diese aber.

Schock in Mauthausen nach Einbrüchen. Einbruchsversuch auch in Ried. Polizeichef: Verdächtige melden!

MAUTHAUSEN, RIED, BEZIRK PERG (mikö). Auf Diebstour gingen Unbekannte im Freizeitzentrum Mauthausen in der Nacht von 7. auf 8. Oktober. Sie brachen bei der Feuerwehr, ins Askö-Sportheim, in den Donausaal, die Neue Mittelschule und das Freizeitzentrum ein. Die Bilanz: Aufgebrochene Schlösser, eingeschlagene Fenster und Türen. Dazu wurden zwei Laptops gestohlen, eine Handkassa und ein Getränkeautomat aufgebrochen. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Der Sachschaden ist aber wesentlich höher als der Wert des Gestohlenen. Die Polizei geht von zwei Tätern aus.

Polizei: "Ja, wir stellen mehr Einbrüche fest"
Einige Kilometer weiter in Ried wollten Diebe in das Einfamilienhaus von Josef Einsiedler eindringen. Schon 2006 waren sie erfolgreich. Diesmal scheiterten sie an den 2011 eingebauten Fenstern mit eigenem Verschluss, der schwierig zu knacken ist. Zwei Fenster müssen dennoch ausgetauscht werden. Der Schaden - den die Versicherung trägt - beläuft sich auf knapp 3000 Euro. Die Polizei geht in Ried von einem Einbruch bei Dämmerung aus. „Wir dürften zu der Zeit nicht zu Hause gewesen sein“, vermutet Josef Einsiedler, der nach dem Einbruchsversuch vom einem „unguten Gefühl“ spricht, das ihn nun begleitet. Bezirkspolizeichef Heinrich Hochstöger zur BezirksRundschau: „Ja, wir stellen jetzt wieder ein Ansteigen bei Einbrüchen fest. In Einfamilienhäusern und auch Kellerabteilen.“ Er warnt vor allem vor Dieben, die es auf teure Markenfahrräder abgesehen haben. Daher empfiehlt der Polizist, Mehr-Parteien-Objekte und Keller-Abteile zu sichern.

Hinweise an Polizei
Josef Einsiedler wird demnächst eine kostenlose polizeiliche Einzelberatung in Anspruch nehmen, um noch besser geschützt zu sein. Die Polizei überwacht im Herbst wieder verstärkt in Wohngebieten. Auf Hinweise in der Bevölkerung ist man dennoch angewiesen. „Wenn Sie in der Siedlung jemanden feststellen, bei dem Sie das Gefühl haben, der gehört hier nicht her, rufen Sie zur Sicherheit an“, sagt Hochstöger. Anruf unter der Notruf-Nummer 133.

Bericht zu den Einbrüchen in Mauthausen von Regionaut Dietmar Piessenberger:
http://www.meinbezirk.at/mauthausen/sport/bezirksliga-ost-mauthausen-unter-schock-einbruch-in-neuer-fussball-arena-d1109047.html/action/recommend/1/

So schützen Sie sich vor Einbrechern

Keine Einstiegshilfen: Leitern nicht herumstehen lassen. Sichtschutz wie Hecken ermöglichen Einbrechern ein ungestörtes Eindringen.

Vor einer Reise: Haus/Wohnung soll nicht Eindruck machen, das es/sie unbewohnt ist: Post regelmäßig entfernen, Nachbarn von Reise informieren, Nachschau vereinbaren. Bei Abwesenheit Lichtquellen im Haus einschalten, Einblicke ins Haus aber abdecken. Gekippte Fenster- und Balkontüren schließen. Anrufbeantworter und Internet nicht mit Abwesenheitsnotizen versehen.
Verdächtige Wahrnehmungen anzeigen, Notruf 133 anrufen.

Kein Geld und Wertgegenstände liegen lassen. Diese fotografieren, Listen anlegen.
Einbruch: Haus nicht betreten, auf das Eintreffen der Polizei warten.

Bei Einbau von Türen und Fenstern auf Schutz-
klasse achten.

Bei Türen: Mehrfachverriegelung, vergütete Schließbleche, Sicherheitsschlösser, keine vorstehenden Schließzylinder, bei Türspionen 180 Grad-Rundsicht, Türschlösser, die nur Spaltöffnung ermöglichen.

Bei Fenstern: Pilzzapfenverriegelung verhindert Aushebeln der Mehrfachverglasungen.

Außen Lichtquellen mit sabotagesicheren Bewegungsmeldern.

Alarmanlagen: Durch Elektromeister mit Berechtigung durchführen lassen, Polizei berät kostenlos!
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