12.02.2018, 14:35 Uhr

Jahresprogramm der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Neue Publikationen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Workshops stehen auf dem Plan.

Das Team der KZ-Gedenkstätte Mauthausen hat sich im heurigen Gedenkjahr zum Ziel gesetzt, das Gedenken in die Zukunft zu richten und mit jungen Menschen zu gestalten. Dementsprechend wurde auch das Jahresprogramm zusammengestellt.

Neben einem Jahrbuch werden zwei neue Publikationen präsentiert: die Autobiografie des slowakischen Mauthausen-Überlebenden und international bekannten Filmkritikers Pavel Branko "Gegen den Strom" und die Studie des Soziologen Elmer Luchterhand "Einsame Wölfe und stabile Paare" über Häftlingsgesellschaften in Konzentrationslagern.

Fixpunkte sind auch in diesem Jahr wieder die Open-Air-Filmretrospektive Mauthausen vom 22. bis zum 25. August und das Dialogforum Mauthausen vom 17. bis zum 18. September, das sich diesmal mit dem Thema "Film und Neue Medien" beschäftigt.

Es gibt außerdem zwei Sonderausstellungen: gemeinsam mit der ÖBB die Ausstellung "Verdrängte Jahre" an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und am Bahnhof in Mauthausen und die Ausstellung "Anthropoid" im Gedenken an die Ermordung der tschechischen Opfergruppe.

Spezialrundgänge und eigens konzipierte Workshops zum Thema "Gedenken" vervollständigen das heurige Gedenkjahr.
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