09.09.2014, 09:46 Uhr

Traumberuf Shiatsu-Praktikerin?

Der Shiatsu-Praktiker arbeitet mit Druckpunkten um Schmerzen zu lindern. (Foto: micromonkey - Fotolia)
KRONSTORF (cd). "Ich wollte mit Menschen arbeiten, mein eigener Chef sein und mir die Zeit selber einteilen", sagt Karin Schaurhofer über die Beweggründe sich mit ihrer eigenen Shiatsu-Praxis selbstständig zu machen. Für die ehemalige Büroangestellte war es ein langer Weg in die Selbstständigkeit. 2004 hat sie mit der Ausbildung zur Shiatsu-Praktikerin an der Linzer ISSÖ, der Internationalen Shiatsu Schule Österreich, begonnen. Über 600 Stunden und 7000 Euro muss man in die Ausbildung investieren. Auch ein Gewerbeschein ist notwendig, um eine Praxis zu eröffnen. "Seit 2008 habe ich nun die Praxis und es läuft gut", sagt Schaurhofer. In Kronstorf ist sie der einzige Anbieter von Shiatsu. Zu ihr kommen auch viele Kunden aus der Umgebung. "Man wird nicht reich, aber es ist ein Beruf der Sinn gibt und einem auch selber gut tut", sagt Schaurhofer. Bekannt wurde sie durch Mundpropagaganda. "Ein Shiatsu-Praktiker braucht viel Intuition und man muss Menschen angreifen können", sagt Schaurhofer.

Achtsame Berührung

Shiatsu ist eine alternative Körpertherapie. Die Patienten kommen zu Schaurhofer mit einem Schmerz oder als Prophylaxe. "Ich suche nach der Ursache der Beschwerde", sagt Schaurhofer. Mit Shiatsu soll der Körper ganzheitlich behandelt werden. Dabei bedient sie sich verschiedener Diagnosemöglichkeiten basierend auf TCM, das ist die Traditionelle Chinesische Medizin. "Ich untersuche Körperzonen, Meridiane und führe Gesichts- und Bauchdiagnose durch", sagt Schaurhofer. Denn jeder Schmerz gebe einen Hinweis darauf, welches Organ geschwächt ist. Mittels "achtsamer Berührung", wie zum Beispiel Akkupressur, Triggerpunkttherapie und der Mobilisierung von Gelenken werden Schmerzen gelöst.
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