06.09.2014, 17:05 Uhr

Brunnenbau Volleys: frisches Blut und Ströme von Schweiß

Die Perger Damen mit Trainerin Eva Brodyova (ganz links)
PERG (afl). Obwohl die Perger Damen der Prinz Brunnenbau Volleys im Frühjahr den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasst hatten, war die letzte Saison für alle im Verein übereinstimmend eine "sehr erfolgreiche". Nach dem Abgang des Trainers und vieler Spielerinnen muss das Team trotzdem heuer einen Neustart wagen.

"Unser letztjähriger Trainer Alex Prietzel konnte das Amt aus beruflichen Gründen nicht mehr weiterführen. Die Suche nach einem neuen Trainer war sehr schwierig und dauerte Monate", erzählt Josef Trauner, sportlicher Leiter des Damenteams. Schließlich wurde es eine Trainerin, und dass es gelang, sie zu verpflichten, bezeichnet Trauner als "mittlere Sensation". Eva Brodyova heißt die Neue, und sie bringt 30 Jahre internationale Erfahrung als Spielerin und Trainerin mit. Warum sie sich für Perg entschieden hat?
"Als ich das Team zum ersten Mal beobachtet habe, hat es nach Volleyball ausgeschaut. Und so hab ich mich entschieden, es zu trainieren", lautet die etwas seltsame Begründung der Slowakin. Doch fachlich ist die neue Trainerin laut Trauner top, und auch im Nachwuchs soll sie für frischen Wind sorgen.

Doch nicht nur der Trainer kam den Pergern abhanden - gleich sechs Spielerinnen, darunter auch Leistungsträgerinnen wie Eva Freiberger, Marina Kuten oder Anna Mayr verließen Perg und hinterließen eine große Lücke.
"Wie die Trainersuche war auch die Spielerinnensuche nicht einfach. Doch letztendlich haben wir es geschafft, einen sehr guten Kader zusammenzustellen", ist Josef Trauner zufrieden mit den Neuen. Von Wels kommen Kira Pollak, Steffi Wiesmayr und Maike Rieger, dazu kehrt Katharina Kern nach einjähriger Absenz zurück. Mit Eli Brückler steigt außerdem eine ganz erfahrene Spielerin aus der eigenen Landesligamannschaft wieder in die Bundesliga ein.

"Unser Ziel in der kommenden Saison ist es, unter die ersten Drei zu kommen. Die ersten Zwei wären nötig, um in der Meisterrunde spielen zu können. Ob wir das schaffen, weiß ich nicht - wir werden aber alles versuchen", blickt Trauner mit Zuversicht in die neue Saison.
Die beginnt übrigens am 18.10.2014, und bis dahin wird im Training der Schweiß in Strömen fließen, um die Mädels auf alle Herausforderungen vorzubereiten. "Ich baue wieder auf die zahlreiche Unterstützung unserer tollen Fans", appelliert Trauner zum Schluss noch an die Volleyballgemeinde.
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