Hochwasserschutz ist gesichert

Auf den Fotos ist die Renaturierung der Pielach gut zu erkennen.
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HOFSTETTEN-GRÜNAU (th). "Wir haben unser Menschenmögliches getan, um einer Umweltkatastrophe vorzubeugen", erzählt Bürgermeister Arthur Rasch. Die Renaturierung der Pielach war Grundbedingung beim Thema Hochwasserschutz. In den 70er Jahren wurde die Pielach begradigt, 2018 hat sie wieder ein natürliches Flussbett bekommen.

Brennpunkt Pielach

Die Wiederherstellung von naturnahem Lebensraum kommt sowohl den Wasserlebewesen, als auch den Bewohnern der Gemeinde zu Gute. Durch die Renaturierung wird die Fließgeschwindigkeit verringert und im Falle eines Hochwassers, werden Steine und Geröll auf natürlichem Wege, auf Höhe der Spar, im Rückhaltebecken abgelagert. So wird verhindert, dass sich Gestein oder Äste auf Höhe der Wehr anstauen und die Pielach überlaufen lassen. Rund 400 Liegenschaften konnten so Hochwasserfrei gemacht werden. Auch 3.000 neue Bäume und Sträucher wurden am Ufer entlang gepflanzt, damit wird Hofstetten noch grüner. So mancher Spaziergänger wird sich über Baumstämme die in der Pielach "liegen" gewundert haben, das hat einen Grund: Die sogenannten Raubäume dienen als Unterschlupf und Beschattung verschiedener Lebewesen, und sind gleichzeitig für die Reduzierung der Fließgeschwindigkeit mitverantwortlich. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit von Gemeinde, Bund und Land umgesetzt. Einen weiteren Nebeneffekt dürfen die Besucher genießen: Durch die Renaturierung ist das Grillen, Spielen und Schwimmen wieder attraktiver geworden.

Autor:

Tanja Handlfinger aus Pielachtal

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