Leserbrief
Die L246 ist „Fluch und Segen“
- hochgeladen von Evelyn Hartman
Leserbrief von Hans Dreier aus Weißenbach zum Thema "Die L246 ist Fluch und Segen".
Die L246 ist Fluch und Segen und das wird sich in Zukunft nicht ändern. Die Frau Bürgermeister aus Pfafflar blickt mit Recht sorgenvoll in die Zukunft, was Mautflüchtlinge angeht. Mit diesen Mautflüchtlingen ist zukünftig zu rechnen, eine Maut für das Hahntennjoch wird es nicht geben.
Eine Anfrage 2025 meinerseits zur Maut am Hahntennjoch wurde von LH-Stv. Geisler sehr ausweichend beantwortet und es gab kein klares ja oder nein. Das alleine ist schon verdächtig. Geisler hält in seiner Anfragebeantwortung fest, dass das Land Tirol das Fahrverbot für LKW am Hahntennjoch herabgesetzt habe. Weiters würden durch Verkehrszählstellen im Tannheimertal und durch die kürzlich installierte Zählstelle auf der L72 im Bereich Pfafflar ein frühzeitiges Erkennen von Verkehrsentwicklungen die Grundlage für weitere verkehrsrechtliche und verkehrsplanerische Maßnahmen bilden.
Was immer diese Beruhigungspille bedeutet. Realistisch betrachtet weiß ein jeder, dass ein Fahrverbot für LKW über 7,5 to und Verkehrszählstellen, PKW - Mautflüchtlinge nicht abhalten wird, über das Hahntennjoch zu fahren. Zudem wiederholt LH-Stv. Geisler gebetsmühlenartig, dass es durch das Fernpaßpaket zu keinem Mehrverkehr am Fernpass kommen wird, weil sich Mautflüchtlinge andere Ausweichrouten suchen. Die naheliegendste Ausweichroute ist nun einmal das Hahntennjoch. Ein Transparent in Weißenbach „keine Maut am Hahntennjoch ist mehr Verkehr im Tannheimer Tal“ weist auf die Befürchtungen der Pfafflarer Bürgermeisterin hin.
Auf ein Anschreiben unsererseits an über 100 Gemeindemandatare:innen im Tannheimer Tal, den Unterlechtal-und Hahntennjochgemeinden, welches genau auf diese Befürchtungen hinweist, gab es von diesen, vermutlich aus Parteiräson, keine Reaktionen. Das Tannheimer Tal, Unterlechtal und auch die Imster schlafen weiter, zumindest die Pfafflarer Bürgermeisterin scheint aufgewacht zu sein. Ihr Wunsch, dass sich das Land Tirol etwas einfallen lassen wird müssen, wird mit ziemlicher Sicherheit Wunschtraum bleiben. Wer darauf vertraut, dass das Abfahrverbot im Allgäu den Ausweichverkehr über das Tannheimer Tal und Hahntennjoch verhindern wird, wird enttäuscht werden. Die Abfahrverbote werden wenig bis gar nicht kontrolliert. Unkontrollierte Abfahrverbote greifen nicht. Eine eierlegende Wollmilchsau wird es also für die Hahntennjochgemeinden Pfafflar und Imst nicht geben.
Hans Dreier, Weißenbach
Die Redaktion weist darauf hin, dass Leserbriefe ausschließlich die Meinung der Einsenderinnen und Einsender wiedergeben. Diese muss nicht mit der Ansicht der Redaktion oder des Verlags übereinstimmen.
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