31.12.2017, 05:00 Uhr

Vor 25 Jahren im Außerfern

Sabine Ginther kämpfte sich nach einer Verletzung zurück an die Spitze des Skiweltcups. (Foto: Archiv)

Ein Blick in die Blickpunkt-Ausgabe Nr. 52 vom Dezember 1992

AUSSERFERN (rei). Die Hauptschule Reutte Untermarkt hatte im ehemaligen Hotel Glocke eine Expositur eingerichtet. Hier wurden SchülerInnen mit Nichtdeutscher-Muttersprache unterrichtet, welche sprachliche Probleme hatten. Das sorgte mancherorts für Zustimmung, andere übten heftige Kritik. Zu letzteren gehörte Nationalrat Erwin Niederwieser (SPÖ). Er warf der Schule, bzw. Schulbehörde „Scheinintegration“ vor und forderte eine Änderung.
In Reutte gab es einen Friedensmarsch. 1500 Personen folgten dem Aufruf von „SOS Mitmenschen zuerst“ gegen Gewalt, Hass, Intoleranz, Ausgrenzung und menschliche Unvernunft zu demonstrieren.
Platznot herrschte an der Handelsakademie in Reutte. Da kam eine Stellungnahme des Landesschulrates genau richtig. In dieser wurde festgehalten, dass ein Zubau dringend notwendig ist um den Schulbetrieb den Erfordernissen gerecht abwickeln zu können. Ein baldmöglicher Bau wurde empfohlen.
Sabine Ginther aus Vorderhornbach versuchte nach einer schweren Verletzung wieder Fuß im alpinen Skiweltcup zu fassen. In Lake Louise gab sie mit einem 10. Platz nach längerer Zeit wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich.
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