Pelzgasse
Ein Tag für die Wohnstraßen

Einige Stunden lang war das Spielen auf der Pelzgasse ohne Gefahr möglich. Nächstes Jahr soll hier umgebaut werden.
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  • Einige Stunden lang war das Spielen auf der Pelzgasse ohne Gefahr möglich. Nächstes Jahr soll hier umgebaut werden.
  • Foto: Heidi Pein
  • hochgeladen von Anja Gaugl

Pelzgasse: Spielen auf der Straße stand ein paar Stunden lang auf dem Programm. Wie es im Grätzel weitergeht.

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Einmal ohne Gefahr mitten auf der Straße spielen oder gemütlich auf einem Sessel einen Parkplatz belegen? Genau das wurde jetzt in der Pelzgasse Realität. Unter dem Motto "Uns gehört die Stadt" wurde von "space and place" und anderen Initiativen zum ersten Tag der Wohnstraße geladen.

Die Rudolfsheimer Grafikerin Sylvia Kostenzer, die auch für die neue grafische Gestaltung in der Staglgasse verantwortlich ist, hat dafür dem Belag in der Pelzgasse temporär ein neues Aussehen verschafft. Übrigens: Seit April wurden verschiedene Wohnstraßen im 15. und 16. Bezirk getestet und jeweils ein paar Stunden lang von der Initiative in Anspruch genommen.

Fast 180 Wohnstraßen gibt es in ganz Wien. Jedoch sind die dort geltenden Verkehrsregeln in den Köpfen der Autofahrer nicht besonders präsent. Denn eigentlich gilt: im Schritttempo zu- und abfahren. Durchfahren ist sowieso verboten. Spielen ist dort generell erlaubt. Außerdem dürfen Radfahrer gegen die Einbahnstraße fahren und Fußgänger die Straße begehen.

Änderungen im Grätzel

Warum ausgerechnet der 15. Bezirk für den ersten Tag der Wohnstraßen ausgewählt wurde, hat einen guten Grund: Der Veranstaltungsort Pelzgasse soll 2019 zur Wohnstraße werden. Überhaupt steht für das ganze Grätzel einiges an Änderungen für den Verkehr an. So sollen die Schleichwege durch das Viertel Felberstraße, Tannengasse, Märzstraße und Gürtel weniger werden. Die Planungen dafür laufen – ursprünglich auf Initiative der Anrainer – schon seit längerer Zeit, ganz fix sind die Pläne aber noch nicht. 2017 wurde über eine Verkehrsberuhigung im Grätzel abgestimmt. "Es finden noch Gespräche mit den Fachdienststellen und der Bürgerinitiative statt", heißt es aus dem Büro von Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (SPÖ).

Die Wünsche des Bezirks kurz zusammengefasst: Der Gehsteig und das Straßenniveau sollen auf die gleiche Höhe gebracht werden. Die Straße soll – wenn möglich – verschwenkt werden. Außerdem will man zusätzliche Bäume pflanzen. Auch Aufenthaltsflächen für die Anrainer sollen entstehen und ein großer Wunsch wäre ein Brunnen. Was wirklich kommen wird, wird sich bald zeigen. Immerhin soll nächstes Jahr im Grätzel umgebaut werden.

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