Rustendorf: Startschuss für Blocksanierung in Rudolfsheim-Fünfhaus

Grau in grau: Begrenzt wird Rustendorf auf einer Seite vom Schwendermarkt.
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  • Foto: Fischer
  • hochgeladen von Andrea Peetz

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Das Schloss Schönbrunn ist nicht weit. Vom Flair der Kaiserzeit ist in Rustendorf derzeit aber wenig zu spüren. Im Rudolfsheimer Einzugsgebiet bei der äußeren Mariahilfer Straße sucht man vergeblich nach prunkvollen Fassaden in strahlendem Gelb. Vielmehr dominiert Grau in Grau die Gründerzeithäuser.

Ein paar Meter südlich im angrenzenden Bezirksteil Reindorf sieht das Ganze schon anders aus – weitaus cooler nämlich: hippe Geschäfte rund um die Reindorfgasse, der Kirchenplatz neu gepflastert. Vor zwei Jahren wurde dort von der Stadt Wien in insgesamt 24 Wohnhäuser mit 270 Liegenschaften als Blocksanierungsgebiet investiert.

Alles neu bis 2020

Geld fließt nun auch nach Rustendorf: Zwischen äußerer Mariahilfer Straße und der Westbahn werden elf Baublöcke mit 96 Liegenschaften saniert. Bis zum Sommer 2017 wird ein Konzept erarbeitet, das innerhalb von drei Jahren umgesetzt werden soll. Auf dem Plan: Dachgeschoß-Ausbauten, Aufstockungen, neue Nutzung für leere Erdgeschoß-Lokale sowie neuer Grünraum.

"Rudolfsheim-Fünfhaus entwickelt sich zum aufstrebenden Bezirk. Besonders im südlichen Teil sehen wir eine sehr positive Dynamik", so Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal bei der Präsentation der Pläne für die Blocksanierung.

Westbahnhof im Zentrum

Also im Süden hui, im Norden pfui? Maßgeblich für den Bezirk wird es künftig sein, den Norden und den Süden miteinander zu verbinden. Eine zentrale Rolle wird dabei wohl der Bereich rund um den Westbahnhof zwischen dem Norden und dem Süden spielen. Auch dafür gibt es bereits Pläne: Der Rustensteg bei den Westbahn-Gleisen soll über die Avedikstraße verlängert werden. Ebenso soll ein neues Verkehrskonzept für die Felberstraße nördlich der Gleise folgen.

Für kaiserlichen Prunk wird das alles wohl nicht reichen. Aber vielleicht dafür, das weitere Auseinanderdriften der zwei Bezirkshälften zu verhindern. Zumindest ein bisschen.

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