13.02.2018, 08:26 Uhr

Mensch-UND-Tier-Therapie

Das Team von Methiko: Manuela Eichler, Sibylle Wolter, Initiatorin Elisabeth Berger und Walter Wührer.

Wenn das Herrchen oder Frauchen leidet, dann leiden Tiere oft mit. Methiko bietet einen ganz neuen Ansatz bei dem Mensch und Tier gemeinsam therapiert werden.

Methiko - Institut für Mensch-Tier-Therapie und Kommunikation.
Die Idee hinter Methiko ist es, die Mensch-Tier-Beziehung als Therapieansatz zu nutzen. „Wir sehen Tiere als vollwertige Familienmitglieder, die die Dynamik einer Familie mittragen und beeinflussen.“, so Elisabeth Berger, die Initiatorin von Methiko .Bei dieser neuen und einzigartigen Therapieform wird interdisziplinär und multiprofessionell zusammengearbeitet. Das Team aus einer Psychotherapeutin, einem Humanmediziner, einer Tiermedizinerin und einer Hundetrainerin kümmert sich ganzheitlich um Probleme und Erkrankungen von Mensch und Tier. In Österreich ist diese Möglichkeit der gemeinsamen Behandlung bislang nicht etabliert.
Manuela Eichler, die Tierärztin im Team erzählt, „dass Hunde und Katzen oft dieselben Symptome haben wie ihre Halter. Im Sinne der Ganzheitsmedizin fließen Haltungsbedingungen, Fütterung und das Familiengefüge in die Ursachenforschung mit ein. Methiko  bietet hierzu das optimale Netzwerk.“
Auch der Humanmediziner Walter Wührer arbeitet nach dem Prinzip der ursachenbezogenen Diagnostik und Therapie. Er behandelt Menschen und ihre Erkrankungen als Ganzes. „Tiere und die Natur spielen dabei eine große Rolle um die Selbstheilung wieder zu aktivieren. Generell ist es mir wichtig die Naturgesetze zu achten und keinem starren medizinischen System zu folgen“, so Wührer.
So kommt man auch zu der Frage: was kann das Tier für den Menschen tun und umgekehrt. „Die Probleme werden hier immer von zwei Seiten beleuchtet - der tierischen und der menschlichen“, führt Frau Berger ihr systemisch-therapeutisches Konzept weiter aus. Vierbeiner werden bei Methiko  als Familienmitglieder in die Mensch-Tier-Therapie einbezogen um gemeinsam ans Ziel zu kommen. Gerade Hunde spiegeln oft die Probleme ihrer Besitzer wieder. Tiefe Einblicke dahingehend bekommt Sibylle Wolter bei ihrer Arbeit mit Hund und Herrchen. „Ich setze auf absolut gewaltfreies Training und gewaltfreie Lösungen. Ausgangssituationen sachlich zu beschreiben, sie zu analysieren und gemeinsam eine gute individuelle Lösung für das jeweilige Mensch-Tier –Team zu finden, ist der Ansatz von Frau Wolter. Die Basis bildet ihre Ausbildung als Tierpsychologin, tierschutzqualifizierte Hundetrainerin, ihre Zertifizierung für die Arbeit mit Problemhunden, sowie langjährige Erfahrung.
Geht nicht, gibt´s nicht bei dem Team von Methiko. Auch scheinbar unlösbaren Problemen wird sich hier gestellt und gemeinsam an einem Lösungsansatz gearbeitet.
Im Frühjahr 2018 bietet Methiko eine Therapiehunde-Ausbildung an, bei der Mensch und Tier später gemeinsam anderen helfen und der Hund ganz bewusst als Co-Therapeut eingesetzt wird.
Jeden ersten Freitag im Monat werden Vorträge zu unterschiedlichen Themen abgehalten. Informationen gibt es auf www.methiko.com.
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