Schneeschuhwanderung
Regionauten wandern mit Redakteur von Reinsberg zum Runzelberg

Mit dem hölzernen Wächter des Runzelberges. Foto Roland Mayr.
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  • Mit dem hölzernen Wächter des Runzelberges. Foto Roland Mayr.
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REINSBERG.HOCHSCHLAG.Treffpunkt bei der Kirche in Reinsberg mit Regionaut und Gipfelstürmer Franz Sturmlechner und Redakteur Roland Mayr. Nach einigem hin und her mit unserer Ausrüstung starten wir unsere Tour um ca. 10.30 Uhr gleich quer feldein über einen Schneehang hinauf Richtung Burgruine. Dort treffen wir auf zwei schräge Vögel und genießen ein letztes Mal den herrlichen Ausblick auf Reinsberg. Roland und ich vertrauen ganz auf die erfahrene Führung unseres Begleiters Franz, der ausgerüstet mit Plan und High-Tech-Wanderuhr, den Weg Richtung Frauenstein weist. Trotz nicht ganz gut beschriebener Route von dieser Seite, finden wir den Frauenstein, dank Franz, zuverlässig. Roland kniet gleich andächtig nieder, und mit Segen im Gepäck, setzten wir unsere Wanderung am Grenz- und Mautwanderweg fort. Unsere nächste Station ist die Karner Höhle, deren Eingang wir leider nicht finden, da er verschneit oberhalb des Wegweisers liegt, wie wir im Nachhinein erfahren. Schneeschuhe anziehen ist jetzt angesagt, auch da bekommen wir Unterstützung von unserem versierten Franz und weiter geht das Abenteuer bergauf über Stock und Stein Richtung Mostbrunnen. Durch den tief verschneiten Wald erblicken wir nach einer kleinen Anhöhe inmitten einer riesigen schneebedeckten Wiese den Mostbrunnen am Diensbergsattel, der im glitzernden Schnee, bei strahlendem Sonnenschein und blitzblauem Himmel, vor uns erstrahlt. Doch es bleibt keine Zeit für eine Verkostung, denn schon kämpfen wir uns mit den Schneeschuhen den nächsten Hügel empor in Richtung Hochschlag auf 853 m Seehöhe. Der herrliche Ausblick entschädigt mich für die kleinen Strapazen auf dieser Tour, und in Gedanken sitze ich schon bei Speis und Trank in der Jausenstation "Hochschlag", von der mir Roland schon so viel erzählt hat. Das Wasser läuft mir bereits im Mund zusammen, doch wir sind noch nicht am Ziel angelangt. Ich habe mich zu früh gefreut, denn schon jagen wir den nächsten Berg hinauf. Vorbei am hölzernen Wächter erreichen wir das Gipfelkreuz des Runzelberg auf 953 m Seehöhe. Bei bester Fernsicht strahlt uns der Ötscher und die umliegenden Berge entgegen. Dieser Anblick ist atemberaubend und hinterlässt auf jeden Fall für immer einen bleibenden Eindruck. Danach geht es hinab zur wohl verdienten Einkehr, vorbei an den Sclavinia Skulpturen, die gerade in der heutigen Zeit zum Nachdenken anregen sollen. Um ca. 15.15 Uhr stürmen wir hungrig und durstig die Jausenstation "Hochschlag". Roland kann kaum sein heiß ersehntes Bratl erwarten und freut sich wie ein Schneekönig, als er es serviert bekommt.  Zum Abschluss bleibt nur mehr zu sagen, vielen Dank für diesen herrlichen Tag, wir haben ihn sehr genossen!

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