Caritas eröffnet neues Regionalbüro in Scheibbs

Bei der Eröffnung des neuen Regionalbüros: Johannes Hofmarcher,  Gabriela Zoufal, Hannes Ziselsberger und Karl Enghauser.
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  • Bei der Eröffnung des neuen Regionalbüros: Johannes Hofmarcher, Gabriela Zoufal, Hannes Ziselsberger und Karl Enghauser.
  • hochgeladen von Philipp Pöchmann

SCHEIBBS. 2007 wurde die Sozialstation Scheibbs am Vogelsangweg eröffnet. Vor sieben Jahren übersiedelte die Caritas an den aktuellen Standort am Rathausplatz 2. Nun fand die Eröffnung des Regionalbüros Mostviertel-Ost statt.
Gleichzeitig wurde die Gelegenheit genutzt, die neuen Büroräumlichkeiten durch Dechant Karl Hasengst segnen zu lassen. "Wir sind 19 Mitarbeiter in Scheibbs im Bereich Betreuen und Pflegen zu Hause. Da wächst natürlich der Platzbedarf. Das konnte durch die Eröffnung nun erfolgreich gelöst werden", freut sich der Bereichsleiter für Familie und Pflege, Karl Enghauser. "Aktuell kommen wir mit dem Personalbedarf in der Mobilen Pflege fast nicht nach. Entscheidend ist wie viel Personal wir haben, um auch genug Zeit für die Kunden zu haben", so Karl Enghauser.

Viele Einsatzstunden

Die Caritas betreut zurzeit rund 75 Kunden in den rundum liegenden Gemeinden und leisten dabei ungefähr 1.200 Einsatzstunden im Monat. Auch die Scheibbser Bürgermeisterin Christine Dünwald zeigt sich zuversichtlich: "Hier ist der Ausdruck ,menscheln‘ angepasst. Die Caritas ist ein wahrer Fels, auf die man sich verlassen kann. Ich bin froh, dass wir sie vor Ort haben, denn so etwas ist unbezahlbar."

Die Welt verbessern

Auch für Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger muss eine gehörige Portion Mensch dabei sein: "Für das Zusammenleben sind drei Dinge besonders wichtig. Das sind Zuwendung, Achtsamkeit und Nächstenliebe. Von diesen Dingen lebt die Caritas, und wenn sie jeder von uns etwas beherzigt, wird die Welt besser."
Landtagsabgeordneter Anton Erber von der ÖVP verspricht auch in Zukunft finanzielle Mittel: "Hier ist die Politik gefordert sich um das Finanzielle zu kümmern. Wenn man bedenkt, dass sich der Anteil der 80-Jährigen bis 2050 voraussichtlich auf eine Million verdoppeln wird, muss etwas getan werden. Dabei müssen aber auch in Zukunft Instrumente geschaffen werden, damit die Pflege menschlich bleibt. Die Gesellschaft wird immer älter und darauf muss man eingehen können."
Bezirkshauptmann Johann Seper ist sich der Nachfrage in diesem Bereich bewusst: "Der Zubau zeigt, dass die Dienste der Caritas immer mehr in Anspruch genommen werden. Das Leistungsangebot hier in Scheibbs ist sehr gut."

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