Lehre bei Worthington
Selbstbewusst zum Facharbeiter in Kienberg-Gaming

Patrick Musilbefindet sich zur Zeit im dritten Lehrjahr.
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  • Patrick Musilbefindet sich zur Zeit im dritten Lehrjahr.
  • Foto: Philipp Pöchmann
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Rund 60 Prozent der Jugendlichen entscheiden sich für die Schule. Doch auch die Lehre hat einiges zu bieten.

KIENBERG-GAMING. 2018 gab es in Österreich insgesamt 107.915 Lehrlinge. Die zweitmeisten Lehrlinge gab es mit 16.154 Auszubildenden in Niederösterreich knapp hinter Wien mit 16.899 Lehrlingen.
Die beliebteste Lehre bei den Mädchen war 2018 im Einzelhandel, bei den Burschen in der Metalltechnik. Ebenfalls unter den Top Ten bei den Jungen befanden sich Mechatronik. Zwei Fächer, die auch in der Lehre bei Worthington Industries vermittelt werden.
Martin Gfrerer ist Abteilungsleiter in der Dreherei und im Werkzeugbau beim Stahlflaschen-Produzenten Worthington in Kienberg.

Für die Lehrlinge zuständig

Zusätzlich arbeitet er als Ausbildungsleiter und ist daher auch für die Lehrlinge zuständig. Der jüngste Werkmeister Niederösterreichs aus dem Jahre 1993 absolvierte nach zahlreichen anderen Schulungen den akademischen Businessmanager-Lehrgang und ist nun auch Master of Science – zum Akademiker wurde er also nach seinem Lehrberuf trotzdem.

Lehre hat zu wenig Stellenwert

"Viele junge Menschen drängen in die Schulen, da für viele die Lehre nicht denselben Stellenwert besitzt", meint Martin Gfrerer und führt weiter aus: "Früher galt vielleicht: Wer zu blöd für die Schule ist, macht eine Lehre. Dieses Denken war ein Riesenfehler. Dadurch hat man viele für die Lehre vergrault, die ein enormes Potential zum Facharbeiter gehabt hätten."

Martin Gfrerer ist in Kienberg für die Lehrlinge da.
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Modullehre bei Worthington

Mit September befinden sich beim "great place to work" Worthington 15 Lehrlinge in der sogenannten Modullehre. Die Lehre dauert insgesamt vier Jahre und unterteilt sich in Module. Das Grundmodul Metalltechnik dauert zwei Jahre, an dieses reiht sich das Hauptmodul Maschinenbautechnik und das Spezialmodul Automatisierungstechnik. Nach der Gesellenprüfung ist man gelernter Maschinenbautechniker. Wer die vier Jahre durchsteht, bekommt neben einer soliden Ausbildung auch einen Restaurantbesuch mit dem Management geschenkt, damit man sich besser kennenlernt.

Neue Lehrberufe angeboten

Mit September 2019 werden aber nicht nur Maschinenbautechniker ausgebildet. Um den Anforderungen der Zukunft gewachsen zu sein, wird bei Worthington nun auch die Mechatroniklehre angeboten. Dabei kommen nach dem Grundmodul Mechatronik auch noch Automatisierungstechnik und SPS-Technik hinzu.

Trendwende zeichnet sich ab

"Die Lehre hat unzählige Vorteile für Jugendliche. Man bekommt abgesehen vom eigenen Geld auch viel Selbstbewusstsein und kann mit Verantwortung umgehen. Werden etwa Prämien ausgeschüttet, sind auch die Lehrlinge daran beteiligt. Ich denke, dass es mittlerweile eine Trendwende gibt. Die Politik versucht, die Lehre in die Köpfe der Menschen zu bekommen und diese attraktiver zu gestalten", sagt Martin Gfrerer.

Weitere Infos erhält  man auf worthingtonindustries.at und auf Facebook.

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Martin Gfrerer ist in Kienberg für die Lehrlinge da.
Autor:

Philipp Pöchmann aus Scheibbs

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