Teufel: "Palmöl-Produkte mit AMA-Gütesiegel"

Reinhard Teufel aus Lackenhof ist FPÖ-Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag.
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  • Foto: Reinhard Teufel
  • hochgeladen von Philipp Pöchmann

„Offenbar will die NÖM nicht existierende niederösterreichische Palmölbauern fördern, denn anders ist nicht erklärbar, warum das bedenkliche Palmfett in deren Produkten verwendet wird“, zeigte der niederösterreichische Landtagsabgeordnete und Landwirtschaftssprecher Reinhard Teufel auf. Noch unverständlicher sei, warum diese Produkte auch noch ein AMA-Gütesiegel erhalten würden, so Teufel.

Die Produktion von Palmöl sei bedenklich, gelte sie doch als umweltschädigend bzw. nicht nachhaltig. „Dabei ist hervorzuheben, dass in Österreich genug andere Pflanzenöle und tierische Fette aus eigener Produktion vorhanden sind um Palmöl unproblematisch zu ersetzen“, betonte Teufel. Die Abholzung großer Regenwaldflächen zur Anlage von Ölplantagen habe verheerende Folgen für die Umwelt und verursache zudem hohe CO2-Emissionen. Es sei daher das Gebot der Stunde auf Palmöl zu verzichten, forderte Teufel.

Palmölplantagen hätten laut Umweltorganisationen wie Global 2000 den höchsten CO2-Fußabdruck pro Fläche, von allen global relevanten landwirtschaftlichen Produkten, so Teufel, der schon auf die Maßnahmen der türkis-grünen Regierung gespannt ist, die sich die CO2-Reduktion auf die Fahnen geschrieben hat. Auch sollte das AMA-Gütesiegel sorgsamer vergeben werden. „Wo Palmöl drinnen ist, kann kein Gütesiegel drauf sein“, fasste Teufel zusammen. „Die völlig unnötige Verwendung von Palmöl ist jedenfalls ein Affront gegenüber den heimischen Bauern und muss eingestellt werden“, fordert Teufel.

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