Flughafen: Mutmaßlicher Dealer verschanzte sich im WC

Angeklagter Ikechukwu O. nahm Bedenkzeit in Anspruch.
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Als am 8.12. ein 40-j. Nigerianer am Flughafen dem grünen Ausgang zustrebte, hielten ihn Zollbeamte zur Durchsuchung von Person und Gepäck an. Sie vermuteten, dass sie einen Drogenschmuggler vor sich hätten.
Im Zuge seiner Befragung verwickelte sich der Mann in Widersprüche und fiel durch verstärkte Transpiration auf. Plötzlich sprang er auf und rannte Richtung Ausgang. Dabei stieß er mit einer Reisenden zusammen, die mit dem Kopf hart auf dem Boden aufgeschlagen ist, wie ein im Verhandlungssaal wiedergegebenes Video einer Flughafenkamera zeigte.

Polizisten brachen Klotüre auf

Schließlich schloss sich der Nigerianer in einem Damen-WC ein. Bis die Beamten die Türe aufbrechen konnten, hatte der Mann seine große Notdurft verrichtet und die Spülung betätigt.
Drogen fanden die Beamten keine. Die Reisende war leicht verletzt, ein Beamter hingegen schwer. Der vor Gericht geständige Nigerianer fasste wegen der Vergehen des Widerstandes gegen die Staatsgewalt und der zweifachen Körperverletzung eine unbedingte Freiheitsstrafe von einem Jahr aus.
Er nahm drei Tage Bedenkzeit in Anspruch, das Urteil ist daher nicht rechtskräftig!

Angeklagter Ikechukwu O. nahm Bedenkzeit in Anspruch.
Richter Manfred Hohenecker verhängte ein Jahr Haft.

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