Region Schwechat: Advent für Diebe & Betrüger

Taschendiebe bevorzugen frequentierte Adventmärkte
  • Taschendiebe bevorzugen frequentierte Adventmärkte
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  • hochgeladen von Tom Klinger

Auf den Weihnachtsmärkten selbst sollte man dieser Wochen das Vor allem Geldbörsel und Schlüssel im Gemenge der Adventmarktbesucher immer ganz eng bei sich tragen. Am besten vorne in der Hosentasche bzw. die Handtasche fest umklammern.
Trickdiebe treten als Vertreter einer Behörde, als Mitarbeiter der Gas- oder Elektrizitätswerke, einer Bank oder als Vertreter einer anderen Institution auf. Trickbetrüger sind sehr freundlich und hilfsbereit, wirken vertrauenserweckend und nützen ihre Opfer skrupellos aus.
Der Schwechater Inspektor Johannes Eilenberger: Der Betrug an der Wohnungstür ist sehr häufig feststellbar und hätte von den meisten Opfern durch mehr Vorsicht und weniger Gutgläubigkeit selbst verhindert werden können. Falls man zu einer Unterschrift aufgefordert wird, alles in Ruhe durchlesen. Vor allem das Kleingedruckte sollten man aufmerksam lesen."

Tipps von Kriminalisten

* Nehmen Sie nur Lieferungen an, von denen Sie wissen, dass sie von einem Familienmitglied bestellt worden sind oder zu deren Annahme Sie eventuell von einem Nachbarn ausdrücklich aufgefordert wurden.
* Trickdiebe/Taschendiebe gehen mit ihrem Opfer auf „Tuchfühlung“. Erst wird es angerempelt, dann bestohlen. Eine andere sehr beliebte „Masche“ ist es, die Opfer mit Eis, Ketchup oder Senf zu beschmutzen. Die Täter sind beim Abwischen behilflich und können so unbemerkt in die Taschen greifen. Als weiterer Trick ist bekannt, dass die Täter ihre Geldbörse fallen lassen. Das Opfer hilft beim Aufsammeln der Münzen. Danach fehlt dem Opfer z.B. die Handtasche oder die Geldbörse.

Die Experten warnen:

* Lassen Sie niemals fremde Personen in ihre Wohnung / ihr Haus
* Gas-, Strom, Heizungsableser werden rechtzeitig schriftlich angekündigt!
* Legen Sie immer eine Sperrkette vor, wenn sie Fremden die Tür öffnen. Ein Glas Wasser oder einen Zettel kann man auch durch einen Türspalt reichen!
* Lassen Sie sich einen Dienstausweis (auch von Beamten in Uniform) zeigen. Blicken Sie zuerst durch den Türspion und entscheiden Sie erst dann, ob Sie die Tür öffnen.
* Betätigen Sie nicht den Türöffner, ohne sich vorher zu überzeugen (Rückfrage!) wer Einlass begehrt.
* Nachbarschaftshilfe und das Wissen um das Recht der Selbsthilfe können Straftaten verhindern.
Ein entschiedenes Nein, ein energisches Wegweisen eines ungebetenen Besuchers oder ein lauter Hilfeschrei können ebenfalls eine Straftat verhindern.
Weitere Information erhalten Sie in der nächsten Polizeiinspektion. Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen Ihnen kostenlos und österreichweit unter der Tel.059133 zur Verfügung.

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