13.02.2018, 12:03 Uhr

Mehr Sicherheit für Fußgänger durch neuen Schutzweg

Da die Neue Mittelschule in der Nähe liegt, ist es besonders wichtig, dass die SchülerInnen diese stark befahrene Straße sicher überqueren können. (Foto: Gemeinde Schwadorf)

Auf Initiative der Geminderätin Brigitte Richter (SPÖ) hat die Marktgemeinde Schwadorf ein Ansuchen um Errichtung eines Schutzweges im Bereich Einmündung Himberger Straße in die B 10 an das Amt der NÖ Landesregierung gestellt.

Um über die Notwendigkeit eines Schutzweges entscheiden zu können, wurde am 11. Februar eine Verkehrszählung durchgeführt, die in der Früh und zu Mittag erfolgte. Das Ergebnis zeigte, dass mehr als 100 Fußgänger inkl. Kinder die Himberger Straße überqueren sowie mehr als 300 Fahrzeuge in der Spitzenstunde fahren. Vom Ergebnis der Zählung ausgehend, zeigt sich, dass aufgrund der Fahrzeug- und Querungsfrequenzen unter Zugrundelegung der einschlägigen RVS Richtlinien eine bedingte Notwendigkeit für die Errichtung eines Fußgängerübergans gegeben ist.

Da dieser Kreuzungsbereich in der Nähe der Neuen Mittelschule liegt, ist es besonders wichtig, dass die SchülerInnen diese stark befahrene Straße sicher überqueren können.
Das daraus entstandene Verkehrsgutachten inkl. Lokalaugenschein besagt, dass die Notwendigkeit eines Fußgängerüberganges auf Grund der vorhandenen Fahrzeugfrequenzen und des verstärkten Aufkommens der querenden Fußgänger gegeben ist.

Doch bevor der Schutzweg von der Behörde verordnet werden kann, sind noch bauliche Maßnahmen zu treffen. So ist der betroffene Standort im Hinblick auf die Beleuchtung an die Erfordernisse eines speziell gekennzeichneten Querungspunktes zu adaptieren. Diesbezüglich ist zwischen der Marktgemeinde Schwadorf und dem NÖ Straßendienst ein entsprechendes Projekt über die baulichen Gestaltungsmaßnahmen zu veranlassen und von der Behörde zu genehmigen.

Bürgermeister Jürgen Maschl: „Im Sinne der vielen Fußgänger, vor allem für die vielen Schülerinnen und Schülern, die täglich diesen Straßenabschnitt queren müssen, freut mich die festgestellte Notwendigkeit eines Schutzweges. Die Marktgemeinde wird die Umsetzung so rasch als möglich mit der Ausarbeitung der baulichen Adaptierungen in Angriff nehmen. Ein Dank an GGR Richter für ihren Einsatz zur Erhöhung der Sicherheit auf den Schulwegen!“
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