Abschied von Sascha Penz

Neu Durchstarten hießt die Devise von Sascha Penz noch im Oktober 2017. Am 6. März 2018 starb der Simmeringer nach kurzer, schwerer Krankheit.
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  • hochgeladen von Karl Pufler

SIMMERING. Am 7. März ist der Simmeringer Musiker Sascha Penz nach kurzer, schwerer Krankheit im 51. Lebensjahr gestorben. Die Musik und insbesondere der Austropop waren die große Leidenschaft des Simmeringers Sascha Penz. Vor über einem Jahrhzehnt gründete er gemeinsam mit Michael Klamme die Band Lichtwärts. Ihre Probenräume waren am Alberner Hafen.

Bald hatte der Gitarrist eine Idee: "Wir spielen ein Konzert für unsere Freunde." So bastelten sie eine Bühne am Hafengelände und spielten vor ein paar Dutzend Zuschauern.

Hafen Open Air als Marke

Damals ahnte Penz noch nicht, dass dies der Startschuss fürs zweitgrößte Gratis-Open-Air-Konzert Wiens war. Elf Jahre lang luden Penz und sein Team Jung-Bands und Stars zum Konzert. Und immer mehr Zuschauer kamen.

Penz war glücklich, dem Austropop zu einem neuen Hoch zu verhelfen. Größen wie Wolfgang Ambros, Reinhold Bilgeri, Wilfried, Opus oder Reinhard Fendrich kamen, wenn Sascha Penz zum Konzert rief. Und der Ausnahmekönner Ulli Bäer war regelmäßig mit Penz und Lichtwärts auf der Bühne.

Am Weg zur Hitparade

Auch mit seiner Band Lichtwärts startete der Gitarrist im Vorjahr durch. Drei erfolgreiche CDs und eine DVD brachten die glorreichen Sieben von "Lichtwärts" bereits auf den Markt. Mit der Single "Lebensecht" aus der Live-Scheibe konnten sie erstmals Hitparaden-Luft schnuppern.

Begonnen hatten sie ihre Bandkarriere gleichsam als Projekt Austropop 2.0. Michael Klammer singt im Wiener Dialekt und die Musik erinnert an Zeiten von Danzer, Ambros und Cornelius. Doch im Vorjahr entwickelten sie einen neuen, moderneren Sound. "Wir gehen mit unseren neuen Liedern vom Austropop zum Pop", erklärte Sascha Penz.

Seinen großen Traum von der nächsten CD konnte der Simmeringer Musiker nicht mehr vollenden. Sein Vermächtnis wird wohl das Hafen-Open-Air bleiben, auch wenn er ein großes Loch in der musikalischen Welt Simmerings hinterlässt.

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