Tödliche Schüsse in Simmering
Polizei geht von Eifersuchtstat aus
- Etwas mehr als 24 Stunden nach den tödlichen Schüssen in der Simmeringer Etrichstraße gibt es noch weiter nicht viele Informationen von der Polizei über das Motiv und die Zeugenaussagen.
- Foto: Andreas Pölzl/RMW
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Auch am Tag danach weiß man noch nicht viel über das Motiv der tödlichen Schüsse in der Simmeringer Etrichstraße. Heute sollen Zeugen und Angehörige einvernommen werden. Der Schütze hinterließ laut BezirksZeitung-Informationen einen Abschiedsbrief.
WIEN/SIMMERING. Etwas mehr als 24 Stunden nach den tödlichen Schüssen in der Simmeringer Etrichstraße gibt es noch weiter nicht viele Informationen von der Polizei über das Motiv und die Zeugenaussagen.
Was bislang bekannt ist: Zwei Männer im Alter von 43 und 46 Jahren dürften sich in einem Lokal zu einer Aussprache getroffen haben. Erste Informationen, wonach es bereits in dem Café zu einem Streit kam, konnten am Donnerstag, 9. Februar, nicht bestätigt werden. Im Lokal gab es nämlich keine "nennenswerten" Auffälligkeiten zwischen den zwei Männern. Im Laufe des Donnerstags werden Zeugen und weitere Angehörige einvernommen.
- "Zur Verhinderung weiterer Vorfälle wurde die polizeiliche Überwachung im Nahbereich fortgesetzt", sagte Polizeisprecher Fürst.
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Anschließend haben die Männer dann das Lokal gemeinsam verlassen und im Anschluss kam es dann zu den tödlichen Schüssen. Der 46-Jährige, laut Medienberichten Orhan S., soll dann den 43-Jährigen, vermutlich Ex-Fußballspieler Volkan Kahraman, mit einer Pistole erschossen haben. Danach hat er sich selbst das Leben genommen.
Abschiedsbrief gefunden
"Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann ausgeschlossen werden, dass weitere Personen in die Tathandlung involviert waren. Der Tatverdächtige besaß kein waffenrechtliches Dokument", sagte Polizeisprecher Daniel Fürst. Es wurde auch eine Obduktion beider Personen angeordnet.
Fürst bestätigte der BezirksZeitung, dass der 46-jährige Tatverdächtige einen Abschiedsbrief hinterlassen hat. "Mehr wollen wir dazu nicht sagen", so der Polizeisprecher.
Während der Straßensperre kam es zu diversen Wortgefechten und einzelnen Handgreiflichkeiten, weshalb die Polizei mit einem Großaufgebot ausrücken musste, um weitere Konfliktsituationen zu vermeiden. "Zur Verhinderung weiterer Vorfälle wurde die polizeiliche Überwachung im Nahbereich fortgesetzt", so Fürst.
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