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Rot-Grünes Öffi-Paket - eine Drohung

Wie den heutigen Medien zu entnehmen ist, haben die Pläne für die Neuerrichtung der U5 und die Erweiterung der U2 mittlerweile konkrete Formen angenommen.

Wie immer ist vieles offen, besonders was die exakten Planungen betrifft. Fest steht nur: die Planungen gehen wieder einmal an den Bedürfnissen der Bevölkerung vollkommen vorbei. Es ist schön, wenn Favoriten in Zukunft nicht nur durch die bestehende U1, sondern auch durch U2 und U5 erreichbar sein wird. Es ist aber nicht erklärbar, warum in den Planungen Simmering nach wie vor keine Rolle spielt. Weder wird die U3, wie so dringend benötigt, bis an den Stadtrand verlängert, noch wird die U5 anstatt einer U3 -Verlängerung nach Simmering bis zum Leberberg bzw. an die Grenze zu Schwechat führen. Anscheinend spielen bei den Planungen der Verkehrsverantwortlichen mehr als 25.000 Simmeringer und tausende Pendler keine Rolle.

Verschlimmert werden diese "Planungen" (eher Planungsschwächen) durch die völlige Unfähigkeit von Gemeinde und Wiener Linien aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und der fortgesetzten Weigerung die Anliegen der Bürger endlich ernst zu nehmen, auch wenn dabei Versprechen gebrochen werden.

Es ist gerade Aufgabe der Politik, die in Wien weitgehend im Alleingang durch die SPÖ, mit Schützenhilfe durch die Grünen, bestimmt wird, die entsprechenden Rahmenbedingungen für ein lebenswertes Wien zu schaffen und nicht Wien zur autofahrerfeindlichsten Stadt Europas zu machen. Gerade die Öffis könnten, würden sie sinnvoll geplant, wesentliche Teile des Individualverkehres ersetzen, aber dort ist man gedanklich noch nicht angekommen.

Insoferne sind diese Planungen, wenn man sie als solche bezeichnen will, völlig ideenlos und bürgerferne. Hohe Kosten, wenig Nutzen - das Credo der Stadtregierung. Die Steuerzahler müssen dieses finanzieren und haben wenig Nutzen davon, wie immer in Wien!

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