30.000 Quadratmeter Fläche
Nächstes Kunstdepot in Simmeringer Peripherie fertiggestellt
- Mit "Port4Art" eröffnete Kunsttrans seinen vierten Standort in Simmering.
- Foto: Kunsttrans.com
- hochgeladen von Luca Arztmann
Der traditionsreiche Kunsthändler "Kunsttrans" erweiterte sein Depot in Simmering um ein viertes Gebäude. Damit kann man auf 30.000 Quadratmeter Fläche in den "Hochsicherheitsdepots" zurückgreifen. Wie viele Kunstwerke man lagert und welche Highlights sich darunter finden lassen, bleibt geheim.
WIEN/SIMMERING. Dass Simmering gewisse Standortvorteile in Wien hat, ist weitreichend bekannt. Neben unzähligen Wohnprojekten wird in der Peripherie aber auch an anderen Gewerben gebaut, etwa Kunstdepots. Erst kürzlich eröffnete das traditionsreiche Familienunternehmen "Kunsttrans" – die Unternehmensgeschichte geht bis in die K.u.K.-Zeit zurück – sein bereits viertes Depotgebäude.
Für die Kunsthändler waren die Nähe zum Flughafen Wien sowie die gute Anbindung an das Autobahnnetz entscheidend. Zudem seien Museen und Kunsteinrichtungen in der Inneren Stadt gut erreichbar. "Der 11. Bezirk hat sich daher seit mehr als 20 Jahren als idealer Standort etabliert", heißt es auf Anfrage.
Standort kontinuierlich erweitert
Im Jahr 2015 hatte das Unternehmen an der Ecke Bertl-Hayde-Gasse und Sofia-Lazarsfeld-Straße zwischen Stromerzeuger und Autohändler den Standort eröffnet, MeinBezirk war dabei, siehe unten. Das "vie:artport" war damals das größte Kunstdepot des Landes, seither erweiterte man kontinuierlich. Aktuell kann man in Simmering auf 30.000 Quadratmeter Depotfläche zurückgreifen, das vierte Gebäude nennt sich "port4art 3.0".
"Der Bezirk bietet Kunsttrans die besten Voraussetzungen, um Kunstwerke für kommende Generationen zu bewahren“, betont CEO Birgit Vikas. Zudem führt man die Standorte bei Bedarf als "Zollfreilager". Dadurch fallen für Kundinnen und Kunden bei Transporte von einem ins andere Land keine Zoll- oder Steuerzahlungen an.
"Hochsicherheitsdepots"
Ein Blick ins Innere der Lager wird verwehrt, auch über die Anzahl der Kunstgegenstände, die am Standort gelagert werden, gibt "Kunsttrans" keine Auskünfte. Immerhin betreibt man "Hochsicherheitsdepots", welche rund um die Uhr bewacht werden. Nur so viel: "In unseren Depots lagern tausende und mehr Artefakte verschiedenster Art, darunter Gemälde, Skulpturen, Möbel und vieles mehr, in unterschiedlichsten Größen und Gewichtsklassen".
- v.l.: COO Gregor Kahr, CEO Birgit Vikas und CFO Andreas Kratohwil im Kunsttrans-Depot.
- Foto: Kunsttrans.com
- hochgeladen von Luca Arztmann
Ob sich darunter bekannte Highlights finden? "Dass darf ich leider nicht beantworten", so eine Sprecherin. Wie viele Kunstwerke werden jährlich versendet? Das lässt sich nicht genau beziffern, man liefert jedenfalls quer durch Europa und international vor allem in die USA, heißt es weiter. Je nach Zielort setzt man auf Lkws, Schiffe und Flugzeuge. Mehr Informationen zum Unternehmen findet man online hier.
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