09.09.2017, 00:00 Uhr

Parkpickerl in Wien-Simmering: Der Fahrplan

Ob das Parkpickerl auch nach Simmering kommt, darüber entscheiden die Bezirksbewohner. (Foto: bz)

Noch im September startet die Umfrage zur Einführung des Parkpickerls. Die Zusatzfragen im Wortlaut.

SIMMERING. Seit 4. September ist der zehnte Bezirk eine flächendeckende Kurzparkzone. Seitdem tobt im Internet, unter anderem in den Facebook-Foren, der Streit, ob auch Simmering ein Parkpickerl braucht.

Fakt ist: Die Umfrage über die Einführung ist bereits im Laufen. Der Fragebogen wird noch Ende September bei den Simmeringern eintreffen. Die Bezirksbewohner können dann mit Ja oder Nein über ein Pickerl in ihrer nächsten Wohnumgebung entscheiden. Dazu wird der Elfte in drei Zonen geteilt: Ein Bereich reicht vom dritten Bezirk etwa bis zum Simmeringer Platz, der zweite Teil bis zum Schloss Neugebäude und dann Kaiserebersdorf sowie Leberberg.

Um den Wünschen nach einem Pickerl gegebenenfalls bis hin zu einzelnen Straßenzügen nachkommen zu können, werde nach Wahlsprengeln ausgezählt, so Bezirksvorsteher Paul Stadler.

Ergebnis nach der Wahl

Bis Ende September werden die Fragebögen bei den Simmeringern im Postkasten liegen. Die Rücksendung muss bis spätestens Mittwoch, den 18. Oktober 2017, erfolgen. Dabei zählt das Datum des Poststempels. "Die Auszählung erfolgt von Beamten und Vertretern der Simmeringer Fraktionen, selbstverständlich unter notarieller Aufsicht", so Stadler.

Die Zusatzfragen

Neben der Frage "Sind Sie für die Einführung eines Parkpickerls in Ihrem Wohngebiet?" werden auf einem gesonderten Bogen weitere Fragen gestellt:

• Verfügen Sie über eine österreichische, EU- oder andere Staatsbürgerschaft?
• Seit wann wohnen Sie in Simmering?
• Besitzen Sie einen Führerschein?
• Wie bewegen Sie sich innerhalb des Bezirks und in Wien bevorzugt fort?
• Haben Sie ein Kraftfahrzeug?

Zusätzlich wird noch nachgefragt, ob man für ein neues Parkraummodell stimmt.
"Diese zusätzlichen Fragen haben nichts mit der Pickerl-Abstimmung zu tun, sondern dienen nur zur Information", so Bezirksvorsteher Stadler. So könnte man etwa feststellen, wo noch Öffi-Verbindungen fehlen oder andere Maßnahmen zu setzen wären.
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