Kompetenzzentrum für Holz - Finanzierung über 22,7 Mio. Euro gesichert

W3C Wood Carinthian Competence Center

LHStv Dr Gabi Schaunig

DI.Herfried Lammer
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    LHStv Dr Gabi Schaunig

    DI.Herfried Lammer
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ST. VEIT (stp). Im Rahmen des COMET-Programms (Competence Centers for Excellent Technologies) konnte sich das Kompetenzzentrum Holz (Wood K plus) in Glandorf, St. Veit, nach Abschluss der Evaluierung durch ein internationales Fachkomitee die Finanzierung für weitere vier Jahre sichern. Damit steht dem Zentrum und seinen Partnern für die Programmperiode 2019-2022 ein Forschungsbudget von 22,7 Mio. Euro zur Verfügung.

Dadurch werden zusätzliche nationale und internationale Projekte möglich und sorgt für entsprechende Impulse im Bereich der Auftragsforschung. Zentraler Player im Bereich der außeruniversitären Forschung
Wood K plus ist heute eine der führenden Forschungseinrichtungen für Holz und verwandte nachwachsende Rohstoffe in Europa. Die Kernkompetenzen des Zentrums liegen in der Materialforschung und Prozesstechnologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette, also von den Rohmaterialien bis hin zum fertigen Produkt. 

Ein Blick auf die Zahlen macht die Bedeutung von Holz für den Wirtschaftsstandort Kärnten sichtbar: 61,2 Prozent unseres Bundeslandes (584.000 ha) sind von Wald bedeckt. Dies macht theoretisch jede Kärntnerin und jeden Kärntner zum „Besitzer“ von einem Hektar Waldfläche.

Forschung auf Welt-Niveau

2001 startete „Wood K plus“ in St. Veit als einer von vier Standorten der Kompetenzzentrum Holz GmbH in Österreich. Heute, 17 Jahre später, zählt man in Europa zu den führenden Forschungseinrichtungen für Holz und verwandte nachwachsende Rohstoffe. Waren es zu Beginn 35 Personen, so wuchs das Kompetenzzentrum über die Jahre auf mittlerweile 130 Beschäftigte und verfügt mittlerweile über eine ansehnliche Infrastruktur.

Derzeit greifen im Rahmen von mehr als 100 Projekten rund 200 Partner auf das Know-how der Experten des Zentrums zurück. Die Bandbreite der Kunden von „Wood K plus“ reicht dabei vom regionalen Kleinstunternehmen bis zum Weltkonzern. Im Vorjahr konnte das Zentrum rund 150 Forschungs- und Entwicklungs-Projekte mit einem Volumen von über 10 Mio. Euro abwickeln. Ein zentrales Anliegen von „Wood K plus“ ist es dabei, Forschungskarrieren zu ermöglichen und unterstützen. Die große Zahl von aktuell 45 laufenden Dissertationen und 26 Diplomarbeiten unterstreicht dies und ist ein maßgeblicher Faktor für den gesamten Wirtschaftssektor.

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