Mega-Projekt im Friesacher Spital

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harald.hirschl@woche.at

2,5 Millionen Euro fließen in eine völlig neue Intensivstation für das Ordensspital.

Die ersten Baumaßnahmen wurden bereits in Angriff genommen. Dieser Tage beginnen aber die Hauptarbeiten für das Großprojekt „Intensivstation Neu“ im Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach.
2,5 Millionen Euro von ursprünglich geschätzten 4,4 Millionen Euro werden investiert. 90 Prozent Förderung kommen vom Land, zehn Prozent steuert der Deutsche Orden bei. „Die neue Intensivstation wird am Platz des bereits abgerissenen Lukas-Hauses errichtet, das schon baufällig war“, sagt Wolfgang Müller, seit 2009 Geschäftsführer des Deutsch-Ordens-Krankenhauses. Durch die geringeren Kosten konnte in der Art der Bauweise sowie bei der Verlegung von technischen Leitungen gespart werden.
Außerdem werde auf ein Untergeschoss verzichtet. Die alte Intensivstation ist zu klein. Sie hätte nur mit großem finanziellen Aufwand adaptiert werden können, was sich wirtschaftlich nicht gerechnet hätte. 630 Quadratmeter werden in der neuen nach modernsten medizinischen Kriterien ausgestatteten Intensivstation zur Verfügung stehen.
Es wird sechs Intensivbetten mit einem Isolierbett geben – dieses gibt es bisher noch nicht – vier Herz-Überwachungsbetten, fünf Aufwachbetten und vier Vorbereitungsbetten – letztere sind räumlich direkt an die vier Operationssäle angeschlossen.
Über der Intensivstation wird gleichzeitig ein Obergeschoß errichtet, um für die Zukunft notwendige Räumlichkeiten zur Verfügung zu haben – für Endoskopie oder Ärztedienste. Die freiwerdenden Räume der alten Intensivstation werden weiterhin genutzt, beispielsweise für die Gesundheitsvorsorge. „Damit soll die Kommunikation zwischen Arzt, Patienten und Krankenhaus verbessert werden“, so der akademisch geprüfte Krankenhausmanager Müller. Vorstand der Abteilung „Anästhesie/Intensivmedizin“ ist Primaria Veronika Freystetter.

Keine Beeinträchtigung
Durch die Bauarbeiten wird der laufende Krankenhausbetrieb nicht beeinträchtigt. „Mit dieser neuen Intensivstation werden die Qualität in allen medizinisch-organisatorischen Abläufen erhöht, die Patientenversorgung im Intensivbereich verbessert und ein effizienterer Einsatz der Ressourcen ermöglicht“, erklärt Müller, der als Vertreter des Trägers, des Deutschen Ordens, auftritt. Durch die Steuerung der Raumtemperatur wird in Zukunft auch das Wohlbefinden von Mitarbeitern und Patienten gesteigert. Bis Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Zur Sache-Spital:
Projekt: Intensivstation-Neu.

Kosten: 2,5 Millionen Euro.

Das Friesacher Spital beschäftigt über 350 Mitarbeiter. Es verfügt über eine Nutzfläche von 18.000 Quadratmetern.

Baumaßnahmen der
vergangenen Jahre: Umbau der Radiologie (2004 bis 2006),
Baumaßnahmen für neuen Computertomographen (2011).

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