Sie half 1.000 Babys auf die Welt!

Dankeschön: Hofmann, Jannach und Kruttner bei der Verabschiedung von Nelly Klabuschnig in den Ruhestand
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  • Dankeschön: Hofmann, Jannach und Kruttner bei der Verabschiedung von Nelly Klabuschnig in den Ruhestand
  • hochgeladen von Bettina Knafl

ST. VEIT. Nelly Klabuschnig aus Hunnenbrunn hat als Hebamme an die 1.000 Babys auf die Welt geholfen. Sie hat bis vor Kurzem als freiberufliche Hebamme im Kimama Eltern-Kind-Zentrum in St. Veit Geburtsvorbereitungskurse und Stillberatungen abgehalten. Nun ging sie mit 70 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand.

Die "Oberhebamme"

Seit 1968 ist Klabuschnig diplomierte Hebamme. Zuerst im Krankenhaus Klagenfurt angestellt, wechselte sie 1971 in das Krankenhaus St. Veit. Hier arbeitet Klabuschnig als leitende Hebamme, hat die Geburtenstation mit aufgebaut und junge Hebammen ausgebildet. "Ich wurde Oberhebamme genannt", erinnert sie sich schmunzelnd. "Anfangs waren zehn Hebammen beschäftigt. In den 80er-Jahren hatten wir bis zu 1.000 Geburten im Jahr". Zum Vergleich: Im letzten Jahr gab es in St. Veit 686 Geburten.

Ein schöner Beruf

"Mit der sanften Geburt wurde mein Beruf richtig schön. Die Babys wurden nach der Geburt nicht sofort der Mutter genommen, angezogen und ins Kinderzimmer gebracht, sondern durften länger bei der Mutter bleiben", erzählt Klabuschnig. Stillen lag ihr ebenfalls sehr am Herzen. Dass die Babys auch nachts bei ihren Mütter schlafen durften, sei erst in den 90er-Jahren aktuell geworden. "Als ich selbst Mutter wurde, habe ich viele Nachtdienste absolviert, um am Tag bei meinen Kindern zu sein". Klabuschnig hat drei Töchter, das sechste Enkelkind ist unterwegs.

Spuren hinterlassen

"Nelly Klabuschnig hat in St. Veit so viele Spuren hinterlassen. Ihr ist es zu verdanken, dass sich die sanfte Geburt, Bonding und das Rooming In schrittweise durchgesetzt haben", sagen die freiberuflichen Hebammen Ingeborg Jannach, Barbara Hofmann und Ingrid Kruttner vom Kimama St. Veit.

Kimama in St. Veit

2009 wurde das Kimama in St. Veit eröffnet. Die Idee dazu hatten Jannach und Kruttner. Sie stellten damals das Team zusammen, in dem von Anfang an Klabuschnig mitgearbeitet hat. "Wir bedanken uns für ihre liebevolle Unterstützung, die Nelly den Frauen entgegengebracht hat", sagen Jannach, Hofmann und Kruttner.

Im Kimama Eltern-Kind-Zentrum in der Grabenstraße 34 erhalten Eltern nützliche Tipps. Die freiberuflichen Hebammen haben unter anderem Mutter-Kind-Pass-Hebammenberatung, Schwangerenturnen und Geburtsvorbereitung, Geburtsvorbereitung für Paare, Yoga in der Schwangerschaft, Trageberatung, Stillinfoabend sowie individuelle Einzelbetreuung und Begleitung in der Schwangerschaft im Angebot.

Homepage: kimama.co.at

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