02.01.2018, 09:45 Uhr

Bezirk St. Veit: Die Projekte der Gemeinden

Heuer setzt die Gemeinde Hüttenberg das Museumskonzept um, das auch das Harrer-Museum betrifft (Foto: KK)

Hüttenberg fördert den Vereinsnachwuchs, Klein St. Paul hofft auf neue Arbeitsplätze.

HÜTTENBERG. "500.000 bis 540.000 Euro kostet der 2. Bauabschnitt der Zosener Straße, der 2018 gebaut wird", sagt Bürgermeister Josef Ofner.
Teile wurden schon umgesetzt, heuer folgt der Rest des Museumskonzeptes, das das Harrer-Museum und das Schaubergwerk inkludiert. Das Konzept sieht neben Sanierungsmaßnahmen auch die Anschaffung von Audio-Guides sowie eine entsprechend pädagogische Aufarbeitung für Schulprogramme vor. Einige Adaptierungen sind am Sportplatz geplant. Die Gemeinde startet ein spezielles Förderprogramm: Die Kommune unterstützt 2018 die Aus- und Weiterbildung des Nachwuchses der Kulturvereine. Am 15. und 16. März ist Hüttenberg Austragungsort des ORF-Frühstücksfernsehens "Guten Morgen Österreich". "Eine tolle Sache", freut sich Ofner auf die Präsentation seiner Gemeinde.

KLEIN ST. PAUL. Eine Großoffensive im Straßenbau startet heuer. Dabei wird auf Barrierefreiheit Acht gegeben: So werden beispielsweise Gehsteige und -wege abgeflacht. Das Amtsgebäude in Klein St. Paul erhält eine neue Außenfassade.
"Ein Wohnhaus soll barrierefrei und mit Lift versehen umgebaut werden. Den Antrag haben wir bereits beim Land eingereicht", so Bürgermeisterin Gabriele Dörflinger.
Auf die Erfüllung eines großen Wunsches hofft die Bürgermeisterin für 2018: "Hobas schließt das Werk mit Ende des ersten Quartals 2018. Wir werden uns redlich bemühen, Arbeitsplatze nach Klein St. Paul zu bekommen".

MÖLBLING. In der Gemeinde treibt man in diesem Jahr die Straßenbauoffensive voran: Die Sanierung der Gemeindestraßen werden mit 25 Prozent KBO-Mitteln (Bedarfszuweisungsmittel) außerhalb des Rahmens gefördert.
"In Summe investieren wir ca. 400.000 Euro. Der Schwerpunkt 2018 liegt demnach in den Straßenbauprojekten, um auch die KBO-Mittel auszuschöpfen", erklärt Bürgermeister Bernd Krassnig.

ALTHOFEN. 2018 steht in der Kurstadt die Realisierung eines Wald- und Wildlehrpfades am Lorberkogel an. Außerdem starten die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Hauptplatzes.
"Entwicklung der Fläche gegenüber der Freizeitanlage für ein Fachmarktzentrum sowie die Parzellierung und Aufschließung eines Siedlungsgebietes im Bereich Krumfelden mit Errichtung einer zweiten Zufahrtsstraße für das Siedlungsgebiet Ringstraße/Bunsenweg/Gurk Au sind geplant", so Bürgermeister Alexander Benedikt. Außerdem wolle man die Betriebsansiedelungspolitik fortführen.

GLÖDNITZ. Ein wichtiges Ziel hat sich die Gemeinde Glödnitz für das kommenden Jahr gesetzt. "Für unsere ältere Mitbürger starten wir das Projekt Betreutes Wohnen. Alle Fraktionen ziehen hierbei an einem Strang", sagt Bürgermeister Hans Fugger. Das Vorhaben soll mitten Ort umgesetzt werden, die Planungen dafür starten 2018. Der Bedarf sei laut Fugger gegeben. "Betreutes Wohnen ist im ländlichen Raum und im Oberen Gurktal wesentlich", so der Bürgermeister. In Glödnitz steht zudem der Bau eines Hochbehälters für die Wasserversorgungsanlage an.
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