12.12.2017, 20:00 Uhr

Rallyesport kehrt 2018 nach St. Veit zurück!

Karl-Heinz Leitgeb wird im Renault Clio beim Rallyesprint St. Veit erwartet (Foto: KK)

Neu gegründeter Verein veranstaltet Rallyesprint St. Veit. 70 Piloten - darunter 10 aus St. Veit - werden erwartet. Fahrerlager wieder auf der Rennbahn!

ST. VEIT (stp). Im Mai 2018 werden wieder Rallye-Motoren durch den Bezirk St. Veit dröhnen. Nachdem Langzeit-Organisator Wolfgang Troicher 2016 einen Schlussstrich zog wurde es still um die St. Veiter Rallye-Szene. Nach einem Jahr Pause gibt es 2018 aber das Comeback. Der erste Rallyesprint St. Veit wird Mitte Mai über die Bühne gehen. Die Organisation übernimmt der neu gegründete Event- und Rallyeclub ERC St. Veit. Federführend sind Rallye-Co-Pilot Michael Uschan, seine Frau Sabine, sowie Autoslalom-Pilotin Ida Wenghofer und Ehemann Georg. 

Zuseher können jede Sonderprüfung ansehen

Der Rallyesprint soll voraussichtlich am 19. Mai gefahren werden. "Jeder Zuseher bekommt dabei die Möglichkeit, sich alle vier Sonderprüfungen anzusehen", erzählt Uschan. Die Besichtigung wird am Vormittag abgehalten. Ab Mittag geht die Rallye mit der bekannten Sonderprüfung vom Gunzenberg nach Straßburg los. 

Nach einer längeren Pause am Nachmittag, in der auch die Zuseher die Möglichkeit haben die Location zu wechseln, geht es zur Sonderprüfung Glantschach - Hart.  Beide SP's werden jeweils zwei Mal hinereinander gefahren. Der gesamte Rallyesprint wird zeitlich so abgehalten, dass der letzte Pilot noch bei Tageslicht über die Strecke fährt.

Auch die Prüfungen Gurk - Bergwerksgraben, sowie der Rundkurs in Hörzendorf waren für die Neo-Veranstalter ein Thema. "Für das erste Mal wollten wir es organisatorisch aber einfach halten. Wenn das Event gut ankommt kann es sein, dass 2019 andere Sonderprüfungen gefahren werden", so Uschan.

Fahrerlager wieder auf der Rennbahn

Dass das Fahrerlager wieder auf die Rennbahn zurückkehrt wurde gestern, Dienstag, in einem positiven Gespräch mit der Stadt St. Veit fixiert. Damit haben Uschan und sein Team die Wunschlocation inmitten von St. Veit zur Verfügung. "Wir hoffen auf 70 Starter. Viele St. Veiter Piloten, die davon schon wissen, haben sich angekündigt. Manche wollen sich extra dafür ein Auto organisieren", so Uschan.

Der Rallyesprint St. Veit zählt auch zum Alpe Adria Rallye Cup, der heuer wieder von Wolfgang Troicher veranstaltet wird. Demnach erwartet man auch wieder einige Pioten aus Italien oder Slowenien. Obwohl Troicher nicht mehr offiziell für die Organisation der Rallye in St. Veit zuständig ist, hilft er Uschan und Co. im Hintergrund und gibt seine Erfahrungen aus zahlreichen Jahren weiter. Finanziell hoffe man noch auf einen Hauptsponsor, betont Uschan.
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