21.10.2016, 13:00 Uhr

Tag der offenen Tür bei Fundermax in St. Veit

Klaus Surtmann erklärt den Prozess der Biofaserproduktion

Heute hat die Bevölkerung die Möglichkeit, hautnah das Unternehmen kennen zu lernen.

ST. VEIT. Wollen Sie erleben, wie aus Holz Faserplatten entstehen? Oder sehen, wie Holzabfälle in Ökostrom und Fernwärme für 4.500 St. Veiter Haushalte verwandelt werden? Dann sollten Sie den Tag der offenen Tür bei Fudnermax besuchen.

Zuerst Theorie, dann Praxis

2014 fand der letzte Tag der offenen Tür statt. Diese Jahr gehen die Organisator neue Wege und verzichten auf komplexe Beschreibungen und Zeichnungen. Stattdessen sollen die Besucher hautnah die Produktion, die Produkte, die Energieerzeugung und vor allem die Menschen dahinter erleben können. Dazu sind mehrere Stationen aufgebaut, die Informationen über die vier Themenbereiche präsentieren. Im Anschluss gibt es informative Führungen.


Der Biofaser-Stand

Am Biofaser-Stand erläutert zum Beispiel Klaus Surtmann den Prozess der Biofaserproduktion. Er erklärt, wie aus dem Rohstoff Holz die Funderplatten entstehen und wo diese eingesetzt werden. Haben Sie gewusst, dass die Platten auch bei Kühlschränke, Waschmaschinen oder hochwertigen Schuhen als Stöckel zum Einsatz kommen?

Die Brennstoffe

Am einem Stand werden die Brennstoffe gezeigt. Plakativ wird der auch die Emissionsreduktion dargestellt. Zwölf Kesselwärter arbeiten rund um die Uhr und sichern so die Versorgung mit Fernwärme für 4.500 Haushalte, Krankenhaus, Schulen und Hallenbad sowie die Einspeisung von Ökostrom ins öffentliche Netz für 15.000 Haushalte.

Der Rundgang durchs Kesselhaus

Karl Kness, Bereichsleiter der technischen Abteilung, führt durchs Kesselhaus und erläutert verständlich den Brennprozess. Man sieht sogar – natürlich gut geschützt – das Feuer im 850 Grad heißen Brennraum lodern. Kness gibt auch Aufschluss darüber, was mit der anfallenden Grobasche geschieht. "Steine, die nicht verbrennen können, werden ständig kontrolliert. Die Grobschasche wird schließlich deponiert".

Die "Gatschküche"

Auch Kinder sind willkommen: Die Kleinen können in der „Biofaser-Gatschküche" probieren, eine Faserplatte zu pressen.

Tag der offenen Tür

Eingeladen sind alle, die diesen Blick hinter die Kulissen von Werk 1 und Werk 2 in St. Veit wagen wollen. Die Tore des Unternehmens stehen am Freitag, 21. Oktober, von 10 bis 16 Uhr offen. Startpunkt ist beim Portier von Werk 1, Klagenfurter Straße 87-89. Parkmöglichkeiten finden sich gegenüber vom Eingang, an der Klagenfurter Straße.
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