Landesjugendbewerb in Kühnsdorf
100 jungen Lebensretter aus 14 Kärntner Schulen

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MIT BILDERN: Das Kärntner Jugendrotkreuz veranstaltete am 28. April den diesjährigen Landesjugendbewerb in Erster Hilfe für Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren. Der Bewerb an der MS Kühnsdorf startete um 8.15 Uhr.

KÜHNSDORF. Dabei waren 20 Mannschaften aus 14 Kärntner Schulen: Am Gelände MS Kühnsdorf steigte am heutigen Dienstag der diesjährige Landesjugendbewerb in Erster Hilfe des Kärntner Jugendrotkreuzes. Rund 100 Kinder und Jugendliche gabe ihr Bestes, um den Landesmeistertitel in Erster Hilfe zu erlangen.

"Die Ausbildung der Kinder in erster Hilfe ist uns extrem wichtig. Die Kinder und Jugendlichen werden durch die Arbeit des Jugendrotkreuzes bereits sehr früh mit den Werten des Roten Kreuzes vertraut gemacht. Sie lernen hinzusehen, wenn jemand Hilfe braucht und sind so Botschafter für die humanitären Werte der Rotkreuz-Bewegung", zeigt sich auch Kärntens Rotkreuz-Präsident Martin Pirz begeistert.

Zwei Kategorien

Der Bewerb an der MS Kühnsdorf wird in zwei Kategorien durchgeführt. In der Kategorie "Lebensretter:in EXPERT" wird das Erste-Hilfe-Wissen aus einem 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs abgefragt. Für die Kategorie "Lebensretter:in BASIC" muss man die Inhalte eines 8-stündigen Einführungskurses in Erster Hilfe beherrschen. Die jeweils ersten Plätze beider Kategorien dürfen Kärnten dann am 2. und 3. Juni beim Erste Hilfe Bundesbewerb der Schulen vertreten, der am Maltschachersee in Kärnten stattfinden wird.

Wer wird ausgebildet?

Ausgebildet für den Bewerb werden die 20 Teams von ihren Lehrerinnen und Lehrern, die gleichzeitig auch Lehrbeauftragte des Jugendrotkreuzes sind. Jedes Team besteht aus fünf Mitgliedern. Die Teams sind mit ihren Betreuungslehrkräften vor Ort. In Kärnten gibt es gesamt rund 240 zertifizierte Erste-Hilfe-Lehrbeauftragte des Jugendrotkreuzes – allesamt Pädagogen und Pädagoginnen, die an Kärntner Schulen unterrichten und laufend Erste-Hilfe-Kurse für die Schüler und Schülerinnen und ihr Kollegium anbieten.

10 Stationen

Der Bewerb selbst besteht aus 10 Stationen, davon sind sechs sogenannte "Praxisstationen", wo es je drei Verletzte zu versorgen gilt. Die Statisten werden alle von Jugendlichen der MS Kühnsdorf dargestellt und haben täuschend echt wirkende geschminkte Verletzungen. Für das Schminken ist die realistische Unfall- und Notfalldarstellung des Roten Kreuz Kärnten verantwortlich. An weiteren zwei Theoriestationen wird dann noch das Wissen der Teams überprüft und bei einer Juxstation und der Fotobox, darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

40 Bewerter und Bewertetinnen

Rund 40 Bewerter und Bewerterinnen bei den Stationen halten die Leistungen der Schüler:innen fest. Sie sind freiwillige Erste-Hilfe-Lehrbeauftragte des Jugendrotkreuzes. HR SQM Ing Herbert Torta, Landesleiter des Jugendrotkreuzes in Kärnten:

"Der Landesjugendbewerb in Erster Hilfe ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir Kinder und Jugendliche motivieren ihr Wissen rund um die Erste Hilfe zu vertiefen und zu üben. So werden aus diesen jungen Menschen potenzielle Lebensretterinnen und Lebensretter, ein unschätzbarer Mehrwert für unsere Gesellschaft."

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