Bleiburg unter Schock
Bürgermeister Stefan Visotschnig verstorben
- Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Bleiburgs Bürgermeister, Stefan Visotschnig, hat seine Augen für immer geschlossen.
- Foto: Canva Collage: stock.adobe.com/at/Stefan Visotschnig und SPÖ Bleiburg
- hochgeladen von Lea Kainz
In Bleiburg herrscht tiefe Betroffenheit sowie Schock: Bürgermeister Stefan Visotschnig ist nach einer langen schweren Krankheit in der Nacht auf heute verstorben.
BLEIBURG. Mit tiefem Schmerz gab die Stadtgemeinde Bleiburg am 17. Oktober dieses Jahres bekannt, dass Bürgermeister Stefan Visotschnig, im 74. Lebensjahr nach langer, schwerer Krankheit von uns gegangen ist.
22 Jahre Bürgermeister
Stefan Visotschnig war über viele Jahrzehnte eine prägende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in der Kulturstadt Bleiburg/Pliberk. Seit 1985 war er Mitglied des Gemeinderates und ab 1991 als Stadtrat und Marktreferent tätig. 1993 übernahm er die Funktion des Vizebürgermeisters, ehe er im Jahr 2003 zum Bürgermeister der Stadtgemeinde Bleiburg gewählt wurde - ein Amt, das er mit großem Verantwortungsbewusstsein, Herz und unermüdlichem Einsatz ausübte.
Handschlagqualität und mehr
Mit Herz, Beständigkeit und Handschlagqualität stand Stefan Visotschnig für Vertrauen, Zusammenhalt und Fortschritt.
"Wir verlieren mit ihm nicht nur unseren Bürgermeister, sondern einen aufrichtigen Freund, einen engagierten Mitbürger und einen Menschen, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen anderer hatte", so die Stadtgemeinde.
"Er wird fehlen"
Neben seiner politischen und kulturellen Arbeit sei Visotschnig vor allem durch seine sympathische, gewinnende Art geschätzt gewesen. "Stefan war jemand, der zuzuhören verstand, der Menschen begeistern konnte und der immer das Gemeinsame über das Trennende gestellt hat. Sein Lächeln, seine Herzlichkeit und sein unerschütterlicher Optimismus werden uns fehlen", trauert Landeshauptmann Peter Kaiser.
"Für Bodenständigkeit geschätzt"
Landeshauptmann-Stellvertreter Landesparteiobmann, Martin Gruber: "Stefan Visotschnig war ein Bürgermeister, der über Parteigrenzen hinweg geschätzt wurde. Für seine Bodenständigkeit, seine Menschlichkeit und sein unermüdliches Engagement für die Menschen in Bleiburg. Er hat gezeigt, dass Politik mit Anstand, Offenheit und Respekt möglich ist. Kärnten verliert mit ihm einen echten Kommunalpolitiker und einen Menschen, der Brücken gebaut hat, wo andere Gräben sahen."
"So behalte ich ihn in Erinnerung"
Tief betroffen über das Ableben des Bürgermeisters zeigen sich auch der Kärntner FPÖ-Chef Erwin Angerer: "Stefan Visotschnig war ein sehr beliebter Bürgermeister und bekannt für sein vollstes Engagement für seine Heimatgemeinde. Ich persönlich behalte Stefan Visotschnig für seinen Einsatz für den Bleiburger Wiesenmarkt in Erinnerung, den er trotz schwerer Krankheit auch heuer noch einmal mit voller Freude eröffnen konnte."
"Hatte Herz am rechten Fleck"
"Visotschnig hatte sein Herz stets am rechten Fleck und das Ohr sehr nah an der Bevölkerung. Wir werden seine Errungenschaften stets in ehrender Erinnerung behalten. Bleiburg hat seinen Stadtvater verloren und ich persönlich einen langjährigen Weggefährten, der mich auf meiner politischen Reise freundschaftlich begleitet hat", so Gerhard Köfer im Namen des Vorstandes und des Landtagsklubs des Team Kärnten.
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