Bio-Ziegenhof
Frischer Wind für alten Bauernhof!

Andreas Petutschnig und Carmen Erschen haben sich mit Leidenschaft der Landwirtschaft verschrieben und in St. Stefan/Globasnitz einen Bio-Ziegenhof aufgebaut: „Wir haben es noch keine Minute bereut!“
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  • Andreas Petutschnig und Carmen Erschen haben sich mit Leidenschaft der Landwirtschaft verschrieben und in St. Stefan/Globasnitz einen Bio-Ziegenhof aufgebaut: „Wir haben es noch keine Minute bereut!“
  • Foto: RMK
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In St. Stefan/Globasnitz haben Andreas Petutschnig und Carmen Erschen den stillgelegten Bauernhof wiederbelebt. Mit positiver Einstellung und großer Freude machen sie sich für die Landwirtschaft stark.

Am Biohof Windisch in St. Stefan/Globasnitz herrscht Leben: Rund 180 Ziegen und -babys sowie Kätzchen und Hund „Einstein“ werden von Carmen Erschen und Andreas Petutschnig umsorgt. Die begeisterten Jungbauern haben aus dem vormals stillgelegten Bauernhof einen Bio-Ziegenhof gemacht, sie züchten hier Saanenziegen und Pinzgauer Gebirgsziegen und stellen Ziegenmilch-Produkte her.

Seltene Rasse retten

„Die Pinzgauer Gebirgsziegen sind eine vom Aussterben bedrohte Rasse“, erklärt Andreas. „In ganz Österreich gibt es nur noch unter 1.000 Stück. Wir möchten sie hier selbst nachzüchten und dazu beitragen, dass sich der Bestand wieder erhöht.“ Und es wuselt in der „Kinderstube“ am Biohof Windisch!

Positiv nach vorne schauen

„Es ist sehr wichtig, dass die Landwirtschaft weitergeführt wird“, betonen die beiden Jungbauern. Carmen ergänzt: „Es ist viel Arbeit. Du bist dein eigener Chef, aber es geht 24/7 voll durch. Aber auch wenn es Rückschläge gibt – die hatten wir auch schon – muss man immer nach vorne schauen und positiv bleiben.“ Also, salopp ausgedrückt, wenn das Wortspiel erlaubt ist: Rumgezickt wird hier nicht!

Kreativ sein

Ebenso wichtig: „Man muss überzeugt sein, von dem, was man macht“, sagt Carmen. „Und nicht andere nachmachen wollen, sondern anders sein. Wir geben unser Bestes und das schmeckt man.“ Der Windisch-Hof ist ein Bio- und Heumilch-Hof, auf Silage wird verzichtet. Ein Jahr lang haben Carmen und Andreas am Hof alles für die Ziegen hergerichtet, seit Herbst vergangenen Jahres gibt es die selbst erzeugten Bio-Ziegenprodukte zu kaufen. Das Sortiment wird kontinuierlich erweitert, mit Kräutern, Chili und Räuchern wird geschmackvoll experimentiert und mit dem Ziegenjoghurt Zitrone ein potenzieller Sommerhit kreiert.

Wertschätzung der Kunden

Mit den Produkten ist der Biohof Windisch bereits bei vielen Händlern vertreten, bei privaten Spar-Märkten und Selbstbedienungshütten „von Wolfsberg bis Moosburg“, freut sich Carmen. „Die Kunden schätzen unsere Produkte sehr. Wir haben schon Anrufe bekommen, wo sie sich bedankt haben, dass es uns gibt! Das ist unglaublich schön.“ Als nächstes Projekt wird am Hof eine 140 Quadratmeter große Käserei mit inkludiertem Hofladen entstehen.

Transparenter Betrieb

Zur Leidenschaft für Landwirtschaft gehört für die beiden Jungbauern vor allem auch, „dass es den Tieren gutgeht“, wie sie erklären. „Uns ist sehr wichtig, einen transparenten Betrieb zu haben. Die Leute können schauen kommen und sich selbst davon überzeugen, wie wir hier arbeiten.“ Auf den Punkt gebracht sagen sie zu ihrem Bio-Ziegenhof-„Start-up“, wie Carmen es lachend selbst nennt: „Wir haben es noch keine Minute bereut!“

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