AK warnt vor Abzocke
Bongochat und Novavitalia
- AK warnt vor Abzocke durch Bongochat und Novavitalia
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Vorarlbergerin verliert über 400 Euro - AK warnt vor Abzocke durch Bongochat und Novavitalia
Beim Blick in ihr E-Mail-Postfach traut Frau K. ihren Augen kaum: Mehr als 400 Euro verlangt der Betreiber der Internetseite www.bongochat.de für ein angebliches Abonnement von ihr. Dabei hat sie noch nie von Bongochat gehört und keine Dienstleistung der Firma in Anspruch genommen. Als Frau K. deshalb nicht zahlt, erhält sie kurz darauf eine weitere Zahlungsaufforderung, inklusive Mahngebühr und Inkasso-Drohung.
Aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen bezahlt Frau K. die Rechnung
„Die rund 400 Euro, die Frau K. in ihrer Panik zahlte, flossen direkt nach Hongkong“, erklärt AK Konsumentenschützer Dr. Franz Valandro. „Denn auch wenn die Domain auf ,de’ endet, handelt es sich keinesfalls um eine seriöse deutsche Firma, sondern um eine gekaufte Domain. Frau K.s Mailadresse haben die Betreiber wahrscheinlich aus einem Datenleck.“ So wie die von vielen anderen: „
Derzeit melden sich sehr viele Konsument:innen bei uns wegen Rechnungen von Bongochat oder Novavitalia. Sie alle hatten zuvor noch nie von diesen Firmen gehört, keine Dienstleistungen in Anspruch genommen und auch keine Daten hinterlassen.“
Frau K.s Geld ist wahrscheinlich verloren. „Internationale Banküberweisungen können nämlich nicht einfach storniert werden“, mahnt Dr. Valandro. Der Rat des AK Experten:
„Man sollte auf keinen Fall vorschnell zahlen – auch nicht, wenn Mahnungen eingehen oder die Betreiber der Seiten mit Inkasso drohen.“
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