Streit um parkpatzlosen Wohnbau in Penzing

Nicht nur die Anrainerfamilie Gattringer protestiert: Fundament ist schon betoniert, aber Pläne gibt es angeblich noch keine
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Die Anrainer der Ludwig-Eckardt-Gasse und des Ferdinand-Piatnik-Wegs in Penzing schlagen aufgrund eines drohenden Neubaus ohne Garagenplätze Alarm.

"Erst vor einigen Monaten hat die Stadt ohne Ankündigung zwei Drittel unserer Parkplätze vernichtet! Und jetzt bekommen wir mitten im Kleingartengebiet auch noch einen vierstöckigen Monsterbau hingesetzt, der nicht einmal die notwendigen Garagenplätze aufweist", ärgern sich aufgebrachte Siedler.

Vierstöckiger Wohnbau

Waren es seinerzeit übereifrige Parksheriffs, denen in der knapp 300 Meter langen Sackgasse die "Restfahrbahnbreite" von 2,60 Metern abgegangen war, so ist es jetzt ein rätselhafter Bauherr", dem man offenbar einen vierstöckigen Wohnblock mitten im Kleingartengebiet bewilligt hat. Das Fundament ist trotz Anrainereinsprüchen bereits betoniert. Nach Auskunft der Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner gibt es aber noch keine Baubewilligung. Und bei der Baupolizei will man die Angelegenheit "noch einmal überprüfen".

Fehlende Parkplätze verärgern Anrainer

Was die Anrainer besonders aufregt: "Wir können wegen des Stallplatzmangels trotz Parkpickerl in unserer Straße nicht stehen, dürfen auch kein Car-Board oder einen Stellplatz im Vorgarten errichten, beim Monsterbau hat die Baubehörde aber nichts dagegen, dass nicht einmal für jede Wohnung eine Garage gebaut wird." Und das, obwohl statt 120 Stellplätzen derzeit nur noch 40 in der Gasse zur Verfügung stehen.
Im Bezirk gibt man sich nach Beschwerden der Anrainer zerknirscht: "Uns sind die Hände gebunden. Da haben wir keinen Einfluss!"

Mysteriöser Bauherr

Anrainer Gattginger meint dazu: "Ich verstehe nicht, dass in einem Kleingartengebiet ein derartiger Bau überhaupt genehmigt werden konnte. Noch dazu von einem grünen Planungsressort." Ein Nachbar ergänzt: "Ich bin überzeugt, dass von der Baupolizei hier niemand vorbeigeschaut hat."Eigentümlich auch die Geheimniskrämerei um den Bauherrn. An der Baustelle stehen zwar Schilder einer Baufirma. Dort gibt man aber nur den planenden Architekten bekannt und bei ihm erfuhr die bz zwar einen Eigentümer, der aber die Baustelle nicht kennen will. Zitat: "Da muss eine Verwechslung vorliegen!"

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