16.10.2014, 00:00 Uhr

Wieder gelenkig trotz Arthritis & Arthrose

(Foto: Foto: Archiv)

Schmerzen im Rücken, Knie, in der Hüfte oder Schulter? Zwei Millionen Österreicher haben Probleme mit Gelenken.

(skl). Gelenksschmerzen aller Art werden im Volksmund schlicht “Rheuma” genannt.
Tatsächlich handelt es sich dabei aber um rund 450 verschiedene Krankheitsbilder, die sich im Verlauf und in der Prognose unterscheiden.

Arthritis ist nicht heilbar

Arthritis (auch chronische Polyarthritis) ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke und betrifft besonders Hand-, Knie-, Schulter-, Fuß- und Hüftgelenke. Die beeinträchtigten Körperteile schwellen an, sind oft gerötet und überwärmt. Die Krankheit verläuft meist schubweise, wobei ein Schub einige Wochen oder gar Monate andauern kann. Arthritis lässt sich zwar mit Entzündungshemmern abschwächen, heilbar ist sie aber nicht. Umso wichtiger ist es, so früh wie möglich mit der Behandlung zu beginnen.

Arthrose gezielt behandeln

Arthrose hingegen ist eine verschleiß- oder altersbedingte Veränderung des Gelenks. „Ein ungesunder Lebensstil, Übergewicht, mangelnde Bewegung und eine schlecht ausgebildete Muskulatur begünstigen die Krankheit“, erklärt der Schmerzexperte Martin Nuhr im Gespräch.
Typisch ist ein akuter Belastungsschmerz, der bei Entlastung wieder abklingt. Nuhr: „Mit einem gezielten Therapieprogramm kann neben dem frühzeitigen Stopp der Gelenkzerstörung auch der Erhalt der Beweglichkeit gewährleistet werden.“
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