So süß schmeckt das Ybbstal

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WAIDHOFEN/YBBSTAL. Er kommt luftig-leicht daher, riecht nach Marillen, hat eine Staubzuckerhaube und ist aus dieser Jahreszeit nicht wegzudenken. Doch wie werden aus Mehl, Eiern und Milch die Marillenkrapfen hergestellt? Und was macht einen guten Krapfen aus? Die BEZIRKSBLÄTTER auf den Spuren des Ybbstaler Krapfengeheimnisses.

Qualitätsmerkmal: Zutaten

"Auf die gute Qualität der Zutaten kommt es beim Krapfen an", findet Bäcker Albert Käferböck aus Rosenau. In der Konditorei Piaty in Waidhofen hält man sich an das traditionelle Rezept und achtet auf die richtige Raumtemperatur. Denn Germteig braucht es warm.
"Wir verwenden Biomilch und Bioeier aus Waidhofen. Diese Zutaten sind wichtige Geschmacksträger. Und etwas Rum, damit der Krapfenteig möglichst wenig Fett aufnimmt. Der Alkohol verdampft beim Backen", erklärt Karl Piaty senior.

Ybbstaler Krapfensaison

"Das Verhältnis vom Teig zur Marmelade und die Qualität der Füllung ist entscheidend", weiß Johannes Schwarzlmüller aus Hollenstein. "Und immer zuerst beim Einfüllloch hineinbeißen. So patzt man sich nicht so leicht an", schmunzelt der Ybbstaler. "Was auffällt bei den Krapfen ist, dass beinahe die Hälfte der Krapfenfans ihn am liebsten ungezuckert essen", fügt er hinzu. Ob es wegen der schlanken Linie oder wegen der "Zuckernase" ist, konnte er nicht sagen.
Neben den beliebten Marillenkrapfen werden im Ybbstal auch Vanille-, Schoko- und Erdbeerkrapfen angeboten. "Marillenkrapfen sind aber am beliebtesten", sind sich die Ybbstaler Zuckerbäcker einig und bereiten sich mental schon mal auf den Faschingsdienstag vor. "Denn da glühen die Backstuben. Da laufen die Pfannen beim Krapfenbacken durch", so Karl Piaty abschließend.

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