Neue PAIS-Ambulanz
Klinikum Wels-Grieskirchen plant Anlaufstelle für Long Covid und Co.
- Das Klinikum Wels-Grieskirchen baut eine spezialisierte Ambulanz für Patienten mit lang anhaltenden Beschwerden nach Infektionen auf.
- Foto: Klinikum WE/GR
- hochgeladen von Christina Hartmann
Die Anlaufstelle soll Menschen mit lang anhaltenden Beschwerden nach Infektionen helfen. Der Start ist für Anfang 2027 vorgesehen.
WELS. Wer nach einer Infektion über Monate hinweg mit Beschwerden kämpft, soll am Klinikum Wels-Grieskirchen künftig eine spezialisierte Anlaufstelle bekommen. Derzeit wird eine Ambulanz für sogenannte postakute Infektionssyndrome (PAIS) aufgebaut. Der Start ist für das erste Quartal 2027 geplant.
Experten bündeln
Die neue Ambulanz richtet sich an Menschen mit komplexen und länger anhaltenden Beschwerden nach einer Infektion. Dazu können etwa Krankheitsbilder wie Long Covid gehören. Ziel ist es, die Betroffenen fachübergreifend zu betreuen und unterschiedliche medizinische, therapeutische und psychosoziale Angebote zu bündeln. Dafür sollen Experten aus mehreren Bereichen zusammenarbeiten. Vorgesehen sind unter anderem Innere Medizin, Infektiologie, Neurologie, Psychiatrie und Psychologie. Auch Pflege, Sozialarbeit, Diätologie sowie Physio- und Ergotherapie sollen eingebunden werden.
Überregionales Versorgungsnetz
Die Ambulanz soll außerdem Teil eines überregionalen Versorgungsnetzwerks werden. Dieses verbindet die spezialisierte Betreuung am Klinikum mit wohnortnahen Angeboten der Primärversorgung, externen Gesundheits- und Sozialdiensten sowie dem nationalen Referenzzentrum. Die organisatorischen und strukturellen Vorbereitungen laufen bereits. Bis zum geplanten Start Anfang 2027 soll die neue Versorgungsstruktur aufgebaut werden.
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