Radworkshop will es "Pedalrittern" leichter machen

Ein verbessertes Radnetz wird erarbeitet.
  • Ein verbessertes Radnetz wird erarbeitet.
  • Foto: RMOÖ GmbH
  • hochgeladen von Philip Herzog

KRENGLBACH. Im Vereinshaus der Gemeinde Krenglbach fand kürzlich der zweite Radworkshop der Stadtregion Wels statt. Ziel war es, regionale Radhauptrouten zu bestimmen und Lückenschlüsse zu identifizieren. Beinahe alle an der Stadtregion beteiligten Gemeinden waren vertreten und arbeiteten intensiv mit dem beauftragten Büro (Rosinak & Partner) zusammen. „Die Vorarbeiten waren sehr produktiv, alle Gemeinden haben sich eingebracht. Jetzt hoffen wir natürlich auf eine entsprechende Umsetzung“, erklärte nach dem Workshop Eva Berghofer, Radfahrbeauftragte der Stadt Wels. „Die Zusammenarbeit aller Kommunen der Stadtregion“, stand auch für Susanne Unterholzer von der Radlobby Krenglbach im Mittelpunkt, auch Michael Heiß fand als Radfahrbeauftragter von Thalheim lobende Worte: „Kooperation ist ganz wichtig, weil Radwege nicht an der Gemeindegrenze aufhören.“

Gesamtplan für die Region

Für Gerhard Sauer, Radfahrbeauftragter von Gunskirchen, stand „die beste Radverbindung“ im Fokus, der Welser Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner meinte zum Workshop: „Je rascher und sicherer man ohne Umwege mit dem Rad aus den umliegenden Gemeinden in die Stadt Wels kommt, umso mehr Leute wird man zum häufigen Radfahren bewegen können. Daher freue ich mich über diese konstruktive Zusammenarbeit!“ Renate Fuxjäger vom Regionalmanagement OÖ freut sich, dass die beteiligten Radler ihr enormes Detailwissen eingebracht haben und erstmalig ein Gesamtplan der Stadtregion für das Alltagsradeln entsteht. Die im Workshop vorgeschlagenen Umsetzungsmaßnahmen werden dem Leitbildforum, das Ende April stattfindet, empfohlen.

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