Verstärkte Kontrollen
Soko Punsch jagt jetzt Alkosünder

Rund um die Christkindl- und Adventmärkte ist die Exekutive jetzt im Großeinsatz – sowohl abends und als auch bei Tage.
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  • Foto: Foto: Polizei
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In der Punschzeit steigt das Risiko von Unfällen. Deshalb verstärkt die Exekutive ihren Einsatz.
WELS, WELS-LAND. Die Adventzeit hat begonnen und damit auch die Punschstände und Adventmärkte in der Region. Gerne wird die Gelegenheit genutzt, mit Freunden oder Bekannten den Tag bei einem oder auch mehreren Getränken ausklingen zu lassen. "Dagegen ist nichts einzuwenden", sagt Franz Scheiböck, Bezirkspolizeikommandant von Wels-Land. "Aber: Wer beim Lenken eines Fahrzeuges im berauschten Zustand erwischt wird, hat mit tiefgreifenden Folgen zu rechnen. Da gibt es kein Pardon“. Alkoholisierte würden jedoch zu wenig an Alternativen und Folgen denken.
Dabei legt gerade jetzt die Polizei den Fokus auf Alkosünder, aber auch auf Drogenlenker. Rund um die Adventmärkte im Bezirk wird rigoros kontrolliert. "Wir warnen davor, darauf zu vertrauen, dass man eh nicht erwischt wird", sagt Scheiböck. "Wir setzen sehr gezielt Streifen zur Kontrolle ein."

Kontrollen auch vormittags

Das gilt auch für das Welser Stadtgebiet: "Wir sind rund um die Veranstaltungen besonders aktiv, nicht nur abends, sondern auch am Vormittag", sagt Andreas Weidinger von der Verkehrsabteilung des Stadtpolizeikommandos. Zusätzlich zur erhöhten Kontrolldichte im Advent besteht laut der Verantwortlichen zudem die Order, intensiv das Alko-Vortestgerät zu benutzen. „Jedes Polizeiauto ist mit Alkovortestgeräten ausgestattet und dieses Gerät wird von den Beamten zu jeder Tages- und Nachtzeit eingesetzt", so Scheiböck.
"Wir möchten aber auch darauf hinweisen, dass wir uns ebenso sehr genau das Thema `Drogen im Straßenverkehr´ anschauen. Hier wird ebenfalls entsprechend kontrolliert", sagt Scheiböck. Und Kollege Weidinger sekundiert: "Das ist heuer ein zusätzlicher Schwerpunkt." Denn: Das Lenken von Fahrzeugen im alkoholisierten Zustand beziehungsweise unter Einfluss von Drogen gehöre zu den Hauptverursachern von Unfällen. Es sei deshalb im Interesse aller Verkehrsteilnehmer, wenn die Polizei entsprechend intensiv kontrolliere.

Ein Häferl ist schon zu viel

Aber: Wie viele Häferl Punsch kann man nun trinken, um unter der 0,5-Promille-Grenze zu bleiben? "Das lässt sich pauschal nicht sagen, denn neben Faktoren wie Gewicht und Geschlecht spielt die Tagesverfassung eine große Rolle", so Weidinger. "Ich rate, im Zweifel immer das Fahrzeug stehen zu lassen, sich abholen zu lassen oder mit dem Taxi zu fahren und sich so viel Geld und Ärger zu ersparen.“ Denn: Die Entscheidung, ab wann ein Fahrzeug nicht mehr gelenkt wird, müsse jeder selbst treffen. Klar müsse dann aber auch sein: Die Konsequenzen von Alkohol beziehungsweise Drogen am Steuer habe dann auch jeder selbst zu tragen.

Autor:

Mario Born aus Wels & Wels Land

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