Kilometerweit entfernt vom eigentlichen Ziel

Nach dem Finaleinzug gegen Pettenbach (1:0) kannte der Wimsbacher Jubel keine Grenzen.
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  • Nach dem Finaleinzug gegen Pettenbach (1:0) kannte der Wimsbacher Jubel keine Grenzen.
  • Foto: Florian Schaufler/www.imfocus.jetzt
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BAD WIMSBACH. Der SK Bad Wimsbach ist im oberösterreichischen Fußball-Unterhaus in der laufenden Saison wohl die Überraschungs-Mannschaft schlechtin. "Das Ziel war es eigentlich, möglichst schnell von den Abstiegsplätzen wegzukommen. Zuletzt sind wir zweimal knapp am Abstieg vorbeigeschrammt. Außerdem haben wir im Sommer den Kader verjüngt", sagt der Sportliche Leiter Thomas Plasser. Der Abstiegskampf war aber nur kurz ein Thema – im Gegenteil: Sechs Wochen vor Saisonende lebt die Chance auf den Meistertitel in der Landesliga West und den Pokalsieg im Baunti Landescup. Den Erfolg führt Plasser auf die Eingeschworenheit innerhalb der Mannschaft zurück: "Sie lebt von der Leidenschaft und der Euphorie, die durch den Erfolg entstanden ist." Der Einzug ins Landescup-Finale stellt den größten Erfolg in der 83-jährigen Vereinsgeschichte dar. Dazu kommt, dass Wimsbach noch nie so viele Punkte in der Landesliga gesammelt hat. Sieben Runden vor Schluss steht der Tabellen-Zweite bei 41 Zählern. Das sind drei weniger als bei Tabellenführer WSC Hertha, der ein Spiel weniger absolviert hat. Laut Plasser ist der Aufstieg aber kein Ziel: "Wenn man sieht, welche finanziellen Möglichkeiten andere Vereine haben, sind wir ein kleines Lichtlein. Aber wir haben es uns zum Ziel gesetzt, WSC Hertha so lange wie möglich zu ärgern."

Traum vom Duell mit Rapid

Im Cupfinale heißt der Gegner SV Grieskirchen. Dieser ist in der OÖ-Liga Zweiter hinter der UVB Vöcklamarkt. Für letztere war in der dritten Pokalrunde Endstation gegen Bad Wimsbach. In jenem Stadion, in dem am Donnerstag, 5. Mai, um 17 Uhr das Endspiel stattfindet. Für dieses nimmt Plasser die Außenseiterrolle an: "Das machen wir schon das ganze Jahr. In die Liga sind wir als krasser Außenseiter gestartet, in den Cup sowieso. Die Rolle taugt uns." Der Nachfolger des letztjährigen Cupsiegers FC Wels ergattert in der nächsten Saison einen Startplatz im höchsten Pokalbewerb Österreichs, dem Samsung Cup. "Das wäre ein Traum für uns. In der Kabine wurde schon gescherzt über ein grün-weißes Duell mit Rapid", lacht Plasser. In einem solchen würde das Wimsbacher Stadion mit Platz für 2500 Personen aus allen Nähten platzen. Gegen Grieskirchen hofft Plasser auf etwa 1500 Zuschauer.

Der entscheidende Treffer im Cup-Halbfinale gegen Pettenbach:

Die erfolgreiche Bewerbung für das Wimsbacher Stadion als Finalort:

Alle Fotos: Florian Schaufler/www.imfocus.jetzt

Autor:

David Hollig aus Wels & Wels Land

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