DataReporter
Künstliche Intelligenz im Datenschutz

Mit der Software von DataReporter sollen die Datenschutz-Prozesse in Unternehmen automatisiert und erleichtert werden. Auf dem Bild: Geschäftsführer Manuel Baumgartner mit dem Mitarbeiter eines Partnerunternehmens.
  • Mit der Software von DataReporter sollen die Datenschutz-Prozesse in Unternehmen automatisiert und erleichtert werden. Auf dem Bild: Geschäftsführer Manuel Baumgartner mit dem Mitarbeiter eines Partnerunternehmens.
  • Foto: DataReporter
  • hochgeladen von Lisa-Maria Langhofer

"Datenschutzärger adé" – DataReporter, eine Softwarelösung aus Wels, erspart Firmen Ärger und Arbeit in der Datenverwaltung.

WELS. "Viele Betriebe haben das Gefühl, das mit der DSGVO wird einmal gemacht und das war es dann", sagt Baumgartner, Geschäftsführer von DataReporter. "Doch das System muss ständig aktuell gehalten werden." DataReporter will derartige Prozesse automatisieren, sodass sich die Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Hierbei könnte künftig auch künstliche Intelligenz (KI) eine Rolle spielen. "Aktuell arbeiten wir an einem Forschungsprojekt mit der FH Hagenberg, wo wir versuchen, KI in das System einzubringen. Es soll lernen können, welche Vorgänge im Unternehmen durchgeführt werden, und diese selbstständig vereinfachen", sagt Baumgartner. Bis Jahresende soll es erste Testprojekte geben.

"Kein Überwachungsstaat"

Im täglichen Geschäft arbeitet DataReporter noch mit "menschlicher" Intelligenz. Die Software stellt sicher, dass die Vorgänge stets datenschutzkonform sind. "Es ist eine Art Überwachungssoftware, die etwa Codes, Banner, Besucherdaten oder das Impressum überprüft und aktualisiert", so Baumgartner. Hinter dem Programm stehen sowohl Juristen und Software-Ingenieure, als auch Berater und Webagenturen. In Österreich werde Datenschutz zu schwach exekutiert, kritisiert Baumgartner: "Für Juristen, die sich täglich damit auseinandersetzen, ist die Sache meist rasch klar. Aber Verantwortliche im Unternehmen können sich oft nur schwer einen Überblick verschaffen."

Der gläserne Mensch

Bis das Thema vollständig in Österreich angekommen sei, dauere es sicher noch einige Jahre, obwohl man technisch bereits soweit sei. Droht uns dadurch eine Zukunft als gläserner Mensch? "Dass sich Österreich zu einem Überwachungsstaat wie China oder die USA entwickelt, da sehe ich keine Gefahr", sagt Baumgartner und fügt hinzu: "Datenschutz ist ein Grundrecht." DataReporter mit Sitz in Wels gibt es seit zwei Jahren und bedient derzeit etwa 100 Unternehmen unterschiedlichster Größe, die meist in Österreich angesiedelt sind. Infos gibt es unter datareporter.eu

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