14.06.2017, 14:50 Uhr

Die digitale Zukunft des Handwerks

Benötigte Kleinteile werden automatisch und in Echtzeit nachbestellt. (Foto: Kellner & Kunz AG)

Automatisierte Materialbewirtschaftung bringt Wettbewerbsvorteile.

WELS. Schlosser, Elektriker, Installateure, Tischler, Holzbauer, innerbetriebliche Werkstätten und Baufirmen sind Kunden der Kellner & Kunz AG. Insgesamt betreut der Welser C-Teile Großhändler 22.000 Handwerksbetriebe in ganz Österreich. 120.000 Teile umfasst das Sortiment aus Schrauben, Befestigungsteilen, Werkzeugen und Arbeitsschutzartikeln. Die digitale Kleinteilelogistik ist auch im Handwerk am Vormarsch. Sie kann den Betrieben einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil und mehr Zeit für den Kunden bringen. „Nicht nur die Industrie ist von der Digitalisierung geprägt. Immer mehr Handwerker erkennen die Vorteile der digitalen Materialbeschaffung. Wir gestalten mit unseren automatisierten Bestellsystemen und der digitalen Regalbewirtschaftung die Branche entscheidend mit. Der Handwerker sollte sich nicht mit dem Beschaffen und Verwalten von Kleinteilen verzetteln. Mehr Zeit beim Kunden kann gerade für einen Handwerksbetrieb kaufentscheidend sein“, weiß Christoph Scharinger, Leiter der Division Handwerk bei der Kellner & Kunz AG. Immer mehr gefragt sind komplexe Lager- und Bestellsystem, die voll automatisiert ablaufen. Reca RFID zum Beispiel regelt den Materialverbrauch und -Bedarf in Echtzeit. In den Boxen befinden sich eine Kamera und ein Sensor, der in Echtzeit eine Bestellung und Lieferung auslöst. Genauso gibt es das sogenannte Reca iStorage System, ein automatisierter Sortimentskasten, der wie ein Getränkeautomat die gewünschten Teile aufbewahrt und auswirft. Über 350.000 Positionen der Eigenmarke Reca oder anderer namhafter Hersteller verlassen im Monat das Logistikzentrum in Wels. Dafür sorgen 168 Logistikangestellte von insgesamt 1.100 Beschäftigen bei Kellner & Kunz.
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