Leben und Tod im Wienerwald

Bestatter Jörg Bauer mit einem "Gedenkstein".
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NEULENGBACH (mh). Seine ehemalige Firma "Aspetos" hat der Neulengbacher Bestatter und Sterbebegleiter Jörg Bauer verkauft, nun firmiert er unter "Lichtblick Bestattungen". Während Bauer bei Aspetos noch hauptsächlich auf das Internet setzte – er kam unter anderem auf die Idee, Grabsteine mit QR-Codes zu versehen – geht er nun völlig neue Wege.

Tod an Rand gedrängt

"In keinem anderen Kulturkreis werden die Themen Sterben und Bestattung so weit an den Rand gedrängt, wie in der westlichen Welt", sagt Bauer im Gespräch mit den Bezirksblättern. "Auch in Österreich wird der Tod erst wahr genommen, wenn er bereits vor der Tür steht." Dem dringenden Handlungsbedarf innerhalb der Sterbe- und Trauerbegleitung will Bauer nun mit der Bestattungsfirma und dem gemeinnützigen Verein "Lichtblick" gerecht werden. "Das Unternehmen soll zwar gewinnbringend arbeiten, allerdings ist das nicht das einzige oder vorrangige Ziel. Ich setze mich mit dem Thema ganzheitlich auseinander. Die Lebenden stehen dabei im Vordergrund", so Bauer über seinen Ansatz.

Bestatter Jörg Bauer mit einem "Gedenkstein".
Im Gedenkstein ist ein wenig Asche des Verstorbenen.

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