08.02.2017, 16:35 Uhr

SPÖ-Initiative für Schnellbus hatte Erfolg

Die SPÖ-Vorsitzenden der vier betroffenen Gemeinden (Foto: Privat)

Als Wermutstropfen im neuen Fahrplan ist allerdings die Einstellung der Direktbusse vom Laabental nach St. Pölten ab April anzusehen.

LAABENTAL (red). „Wir freuen uns, dass die Initiative der SPÖ in den Gemeinden Hainfeld, Brand-Laaben, Neustift-Innermanzing und Altlengbach zur Beibehaltung der Schnellbus-Verbindung nach Wien-Hütteldorf geführt hat“ so die SPÖ-Vorsitzenden der vier betroffenen Gemeinden. Die Resolutionen, die von den SPÖ-Fraktionen in den Gemeinderatssitzungen vor Weihnachten eingebracht wurden, haben schließlich auch zu einem Umdenken bei Verkehrslandesrat Karl Wilfing geführt, der nun die ursprünglich geplante Streichung des Blitzbusses zurückgenommen hat.

Für Pendler wichtig

„Für viele Pendler aus unserer Gemeinde ist die Direktverbindung nach Wien eine ganz wesentliche Sache“, unterstreicht Hainfelds Bürgermeister Albert Pitterle die Wichtigkeit der Direktverbindung. „Wünschenswert wäre aber eine spätere Rückfahrt von Wien bis Hainfeld“, ergänzt sein Vizebürgermeister Andreas Klos, der sich ebenfalls sehr stark für die Beibehaltung des Schnellbusses eingesetzt hatte. Auch die Wiedereinführung eines Busses an Sonn- und Feiertagen von Eichgraben bis auf die Klammhöhe war ein lang gehegter Wunsch der SPÖ-Gemeinderäte. „Wir haben das als Forderung aus unserer Bürgerumfrage auch in unser Arbeitsprogramm aufgenommen und freuen uns, dass es nun ab April verwirklicht wird,“ so Altlengbachs Vizebürgermeister Wolfgang Luftensteiner.

Bus nach St. Pölten gestrichen

Als Wermutstropfen im neuen Fahrplan ist allerdings die Einstellung der Direktbusse vom Laabental nach St. Pölten ab April anzusehen. „Das wird vor allem die Schüler treffen, die jetzt in Neulengbach vom Bus auf den Zug umsteigen müssen und damit eine deutliche verlängerte Fahrzeit haben“, ist die Vorsitzende der SPÖ Innermanzing Edeltraud Mühlbauer wenig erfreut. Die Direkt-Kurse waren vor allem an Schultagen morgens immer randvoll besetzt. Warum diese aufgelassen werden sollen, ist für die SPÖ-Mandatare nicht nachvollziehbar. Bei aller Freude über die Verbesserungen des neuen Fahrplans mit kürzeren Takten zu den Bahnhöfen Eichgraben und Neulengbach und den Sonntags-Bussen zeigt sich der SPÖ-Vorsitzende von Brand-Laaben, Georg Parrer, hinsichtlich der Finanzierung misstrauisch. “Ich möchte nicht, dass diese Verbesserungen im Bus-Netz am Ende zu einer finanziellen Mehrbelastung der Gemeinden führen,“ hält Parrer vorsorglich fest.

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