13.05.2016, 17:07 Uhr

Bio und Regional: So schmeckt Spitalsessen

Kaufmännischer Geschäftsführer NÖ Landeskliniken-Holding Helmut Krenn, Landesrat Karl Wilfing, Chefkoch Universitätsklinikum St. Pölten Martin Knabb. (Foto: NLK Filzwieser)

Wertschöpfung rund ums Krankenhaus: Die Landeskliniken setzen auf Bio und Regionalität.

BEZIRK AMSTETTEN. Im Landesklinikum Waidhofen werden jährlich 47.000 Liter Milch, 85.000 Eier, 80.000 Semmeln, 14.000 kg Fleisch und 1.000 kg Fisch verarbeitet. In Mauer sind es rund 66.000 Liter Milch, 21.000 kg Fleisch, 4.000 kg Fisch und 317.000 Semmeln. Landesweit sind es sogar 950.000 Liter Milch, mehr als 570.000 Eier, rund 2,5 Millionen Semmeln. „Insgesamt arbeiten in den Küchen der niederösterreichischen Kliniken rund 720 Mitarbeiter, die jährlich rund 7,5 Millionen Portionen Essen zubereiten", erklärt Helmut Krenn, Kaufmännischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

"Für alle 27 Klinikstandorte werden jährlich rund 18,3 Millionen Euro für Lebensmittel ausgegeben. Davon werden 76,6 Prozent lokal beschafft und direkt von regionalen Zulieferern in die Kliniken geliefert“, betont Krenn. "Die Kliniken setzen seit Jahren auf Regionalität und Bioqualität. Dass sich das bezahlt macht, sehen wir nicht zuletzt in den Auswertungen der Patientenbefragung", so Landesrat Karl Wilfing. Mit rund 85 von 100 möglichen Punkten kommt das Essen in den Kliniken sehr gut an. Zudem fließen dadurch mehr als 13 Millionen Euro direkt als regionale Wertschöpfung zu den lokalen Lebensmittel-Versorgern. "Damit leisten unsere Spitäler einen ganz wesentlichen Beitrag für die regionale Wertschöpfung“, betont Wilfing.
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