06.09.2016, 06:58 Uhr

Neue Schule für 295 Schüler

StR Herwig Tiffner und Schulleiterin Margot Stern-Isak (Foto: Friessnegg)

In den Ferien wurde gesiedelt. Nun sind alle Volksschüler Feldkirchens unter einem Dach vereint.

FELDKIRCHEN (fri). Nach langer Bauzeit und intensiven Wochen der Umsiedelung, kehrt in das anfängliche Chaos im neuen Schulcampus langsam Ordnung ein. "Alle Pädagogen der Volksschule waren am Umzug beteiligt und haben mitgeholfen. Auch Mitarbeiter des Bauhofs der Stadtgemeinde Feldkirchen waren eingebunden, sonst wäre dieses Mega-Projekt nicht möglich gewesen", bedankt sich die Schulleiterin der Volksschule Feldkirchen, Margot Stern-Isak, bei allen Beteiligten. Sie selbst wäre bis auf wenige Tage ständig in der Schule gewesen. "Ab kommendem Montag haben 295 Volksschüler und 36 Pädagogen ein neues Zuhause. Hier wird gemeinsam gelernt, gemeinsam gearbeitet."

Leistung & Menschlichkeit

Die 17 Klassenräume wurden alle mit digitalen Tafeln und neuen Möbeln ausgestattet. Die Freizeiträume bieten den Ganztagskindern – die Zahl steigt von Jahr zu Jahr – Wohlfühlatmosphäre, Platz zum Spielen, Schmökern, Ausrasten, Bewegen. "Leistungsorientiertes Arbeiten ist meiner Meinung nach die Basis für ein funktionierendes Bildungssystem", meint die Schulleiterin. Es könne nicht sein, dass Eltern zu Hause die Funktion des Lehrers übernehmen müssen. "Als Schulleiterin will ich nicht, dass Bildung an das Elternhaus deligiert wird." Dafür müsse es erstklassig ausgebildete Pädagogen mit hoher Motivation geben. "Leistung und Menschlichkeit widersprechen sind nicht. Ganz im Gegenteil!" Gerade darum sei auch das Modell der Ganztagsschule in Feldkirchen sehr erfolgreich.

Ruf als Schulstadt

Es wird eine Vielfalt an Unterrichtsmethoden angeboten. "Alle Klassen werden pädagogisch-didaktisch auf höchstem Niveau unterrichet. Ich lasse mich nicht auf eine Pädagogik reduzieren, denn in jeder Form finden sich umsetzbare Elemente, die der Zeit entsprechen", so Stern-Isak.
"Rund 4,9 Millionen Euro wurden in dieses Bildungszentrum und damit die Zukunft unserer Kinder investiert. 80 Prozent davon wurden vom Bund gefördert", nennt Schulreferent StR Herwig Tiffner (FPÖ) konkrete Zahlen. "Räumlichkeiten und Innenausstattung entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Damit wird die Stadtgemeinde Feldkirchen einmal mehr ihrem Ruf als Schulstadt gerecht."

Zur Sache

Rechtzeitig zu Schulbeginn hat die Volksschule Feldkirchen in Kärnten ihre
Räumlichkeiten im neuen Gebäude in der Schulhausgasse bezogen. Unter der
Leitung von Direktorin Margot Stern-Isak werden 295 Schülerinnen und Schüler aus der ehemaligen Volksschule 1 und 2 nun unter einem Dach von 36 Pädagogen unterrichtet.
Auch die Schüler und Schülerinnen der ehemaligen Förderschule
sind ebenfalls in das neue Gebäude umgezogen und werden dort in sogenannten
Kleinklassen betreut.
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