01.10.2016, 07:32 Uhr

Margit Göll: Facharbeitende braucht das Land

LA Margit Göll zu Besuch bei Geschäftsführer Erwin Poinstingl, MKE Präzision, in Heidenreichstein. (Foto: privat)

Waldviertler Vorzeigebetrieb MKE macht Schule ...

HEIDENREICHSTEIN. „Neben der schulischen gibt es in Österreich ein sehr gutes Angebot an beruflichen Ausbildungen für Jugendlichen. Für junge Menschen mit der Begabung „Hand an zu legen“ und dem Bedürfnis „Dinge in die Tat umzusetzen“ ist die Lehre der richtige Weg, um den ersten Schritt in ihrer beruflichen Laufbahn zu setzen“, ist LAbg. Bgm. Margit Göll überzeugt. Beim Betriebsbesuch bei „MKE Präzision“ überzeugte sich die Waldviertler Landespolitikerin vor Ort davon wie so ein Vorzeigebetrieb in Sachen Lehrlingsausbildung aussieht. „Ich bin begeistert“, so Göll, „die Jugendlichen erfahren hier in Heidenreichstein eine umfassende Ausbildung. Toll! ein Top-Betrieb!“

Zurzeit werden bei der MKE Präzision 16 Jugendliche zu Werkzeug- und Maschinenbau-technikerinnen und –technikern ausgebildet. Die Lehrlingsausbildung nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Die hohe Qualität der Ausbildung wird immer wieder durch TOP-Platzierungen der Lehrlinge bei Wettbewerben unter Beweis gestellt. Die Ausbildung dauert bis zu 4 Jahren und es kann auf der einen Seite das Zusatzmodul „Automatisierungstechnik“ und auf der anderen Seite der Doppelberuf Elektrotechnik erlernt werden.

„Egal ob Burschen oder Mädchen diese Ausbildung ist ein toller Schritt in die Berufswelt. Es stehen einem danach alle Türen offen“, plädiert die Waldviertler Landespolitikerin an Familien, doch ihren Kindern die Möglichkeit einer Topausbildung in der Region zu ermöglichen. Die „MKE Präzision“ ist nur einer von vielen sehr, sehr guten Betrieben im oberen Waldviertel. „Auch die Bezahlung in technischen Berufen ist überdurchschnittlich gut“, so Margit Göll weiter, die abschließen resümiert: „Leider fehlt oft noch die Wertschätzung und die Anerkennung für ein solch fundierte Ausbildung, wie sie die Lehrlingen in Heidenreichstein erhalten. Wir alle müssen uns da an der Nase nehmen und lernen umzudenken. Denn Facharbeitende braucht das Land ...“
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