23.06.2016, 16:31 Uhr

Heim(at)-Spiel für Flüchtlinge in Sulz

Der UFC Sulz mit seinen syrischen Neo-Kickern; links hinten stehend: Thomas Poandl, Dominik Pelzmann, Amani Hasan, Vereinsobmann Reinhard Urban, Omar Sweid, Christian Kurta, Stefan Jandrisevits, Trainer Janos Palcsa. 2. Reihe stehend: Tala Rafef, Zain Sweid; hockend: Ayham Hasan, Ayman Hasan. (Foto: Sportunion)
"Fußball ist meine Leidenschaft. Ich habe schon in Syrien immer gerne gespielt, und jetzt arbeiten wir hier in Sulz im Verein zusammen." In dieser Kurzform beschreibt Ayman Hasan seinen sportlichen Weg, der ihn aus der syrischen Heimat über die Flucht bis in die Kampfmannschaft des UFC Sulz geführt hat.

Mit seiner Leidenschaft für den Fußball ist der 26-jährige Ayman nicht der einzige Sulzer Syrer. Auch Omar Sweid (31), Ayham Hasan (16) und Zain Sweid (5) sind bereits zum Fußballtraining des Vereins gestoßen.

Es ist daher kein Wunder, dass sich der UFC Sulz der Initiative "Heim(at)spiel" angeschlossen hat, die die Sportunion gebildet hat. "Wir sind bereits seit längerer Zeit im Bereich Integration und Sport aktiv", erklärt Obmann Reinhard Urban. Das Training soll so forciert werden, dass die syrischen Neo-Sulzer Meisterschaftsniveau erreichen.

Auf längere Sicht sollen auch wöchentliche Bewegungsangebote für weibliche Flüchtlinge hinzukommen.
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