19.09.2016, 14:55 Uhr

Steigendes Angebot an Gästebetten in Weinkellern

Wollen den "Urlaub im Kellerstöckl" weiter forcieren (von links): Harald Horvath, Verena Dunst, Gerhard Pongracz.

70 weitere Kellerstöckl-Besitzer wollen Quartiere anbieten

Rund 40 Kellerstöckl in den Weinbaugegenden der Bezirke Güssing und Oberwart sind bereits auf die Beherbergung von Urlaubsgästen eingerichtet. "Nun haben die Besitzer von 70 weiteren Stöckln in den letzten Wochen ihr Interesse angemeldet", berichtet Gerhard Pongracz vom Regionalmanagement Burgenland.

Der Grund: Touristiker und Regionalverantwortliche planen die Schaffung einer gemeinsamen Buchungs- und Betriebsorganisation für "Urlaub im Kellerstöckl". Auch bislang 15 ungarische Kellerbesitzer stehen ante portas, zumal für die grenzüberschreitende Initiative EU-Fördermittel beantragt werden sollen.

Dem Urlauber werden drei "Rezeptionen" zur Verfügung stehen: in Rechnitz, Deutsch Schützen und Moschendorf. Frühstücksservice, Taxidienste, Elektrofahrräder und weitere Zusatzdienste sollen ebenfalls gebucht werden können, so Pongracz.

Weinzukauf erlaubt

Dafür, dass heuer trotz hoher frostbedingter Ernteausfälle im Buschenschank der Wein nicht ausgeht, sorgt eine Gesetzesnovelle, die diese Woche im Landtag beschlossen werden soll. Buschenschanken, die bis dato nur selbst hergestellten Wein verkaufen können, dürfen demnach heuer auf fremden Wein zurückgreifen.

"Wenn die Ernte zu gering ist und der Winzer nicht genug eigenen Wein hat, soll er bis zu 1.500 Liter oder 2.000 Kilo Trauben pro Hektar zukaufen dürfen", kündigte Agrarlandesrätin Verena Dunst an. Erlaubt ist der Zukauf von österreichischem Wein, aber auch von Wein aus anderen EU-Staaten.
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