05.06.2016, 10:38 Uhr

Derby in Haiming wurde zum Torfestival

Ehrenanstoß in Haiming, von links: Christian Tschenett (APG), Kapitän Slaven Susac, Wolfgang Motz (APG) und Haiming-Obmann Hugo Götsch. (Foto: Peter Leitner)
Gastgeber und der SV Umhausen trennten sich nach packendem Spiel mit 3:3.

HAIMING (pele). Vor dem offiziellen Ankick des Derbys gab`s in Haiming diesmal einen Ehrenanstoß. Wolfgang Motz, seines Zeichens Personalchef von Austrian Power Grid (APG), einem der Hauptsponsoren der Haiminger, war extra aus Wien angereist, um den Verein seine Aufwartung zu machen. Unter Starkstrom gerieten dann auch die beiden Teams, die sich von Anfang an einen Kampf mit offenem Visier lieferten.

Umhausen hatte zunächst zwar ein leichtes spielerisches Übergewicht, die Treffer fielen aber auf der anderen Seite. Manuel Floriani war es, der mit einem Doppelschlag in der 19. und 21. Spielminute für eine vermeintlich komfortable Führung der Hausherren sorgte. Doch Tobias Praxmarer gelang für die Umhauser noch vor Seitenwechsel der Anschlusstreffer (34.). Bei einem Freistoß an die Querlatte hatten die Ötztaler überdies Pech.

Praxmarer traf drei Mal


Nach Seitenwechsel waren dann zunächst wieder die Haiminger am Zug. Julian Kapeller markierte in der 50. Minute das 3:1. Und wieder deutete alles auf einen Sieg der Gastgeber hin. Umhausen bewies aber Charakter. Auch sehr zur Freude von Trainer Sieghard Gritsch: „Die Burschen haben nie aufgehört Fußball zu spielen. Haben sich voll reingehaut.“ Und wurden schließlich auch belohnt, nämlich durch zwei weitere Tore von Praxmarer (65., 68.), der an diesem Tag wahrlich wusste, wo das gegnerische Gehäuse stand.

Beinahe hätte Praxmarer sogar noch den 4:3-Siegtreffer markiert. Doch sein gefinkelter Schuss wurde von Haiming-Keeper Dominik Schütz mit einem famosen Reflex unschädlich gemacht. Gritsch: „Eine fantastische Parade. Von zehn Torhütern hält den vielleicht einer.“

Trainer verlässt Haiming


Letztlich blieb`s beim 3:3, mit dem beide Trainer gut leben können. Haimings Übungsleiter Roman Reinstadler befindet sich inzwischen auf Abschiedstour, wird den Verein nach dieser Saison verlassen. „Gezwungenermaßen“, wie er gegenüber den BEZIRKSBLÄTTERN angibt. „Ich habe über Umwege erfahren, dass ich in der kommenden Spielzeit nicht mehr Trainer bin. Das war schon enttäuschend, aber ich will da auch nicht lange nachkarten.“
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.